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Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose ist eine Form der Tuberkulose, bei der die Lymphknoten im Lungenbereich befallen sind. Sie tritt vor allem bei Kindern auf.
Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose ist eine Form der Tuberkulose, bei der die Lymphknoten im Lungenbereich befallen sind. Sie tritt vor allem bei Kindern auf.
Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose ist eine spezifische Form der Tuberkulose (TB), bei der sich die Infektion mit dem Bakterium Mycobacterium tuberculosis vorrangig in den Lymphknoten des Lungenhilus manifestiert. Der Lungenhilus bezeichnet die Eintrittspforte der Blutgefaesse, Bronchien und Lymphbahnen in die Lunge. Die dort angesiedelten Lymphknoten gehoeren zum Immunsystem und reagieren bei einer Infektion mit Schwellung und Enthuendung. Diese Form der TB wird auch als primaere oder kindliche Tuberkulose bezeichnet, da sie besonders haeufig im Kindes- und Jugendalter auftritt, kann aber auch Erwachsene betreffen.
Die Hiluslymphknoten-Tuberkulose wird durch die Infektion mit Mycobacterium tuberculosis verursacht, einem saeurefesten Staebbchenbakterium. Die Uebertragung erfolgt durch:
Nach der Erstinfektion (Primaerinfekt) der Lunge wandern die Bakterien ueber die Lymphbahnen in die Hiluslymphknoten, wo sie eine ausgepragte Enthuendungsreaktion ausloesen. Der Primaerkomplex besteht aus dem Lungenherd und den befallenen Hiluslymphknoten.
Die Symptome koennen variieren und sind nicht immer eindeutig. Haeufige Zeichen der Hiluslymphknoten-Tuberkulose umfassen:
Oft verlaueft die Erkrankung jedoch asymptomatisch oder mit nur milden Beschwerden, insbesondere im Fruehstadium.
Die Diagnosestellung erfordert mehrere Untersuchungsschritte:
Die Therapie der Hiluslymphknoten-Tuberkulose entspricht dem internationalen Standard fuer die Behandlung der Tuberkulose und erfolgt mit einer Kombination aus mehreren Antibiotika, um Resistenzentwicklungen zu vermeiden.
Die Gesamttherapiedauer betraegt in der Regel 6 Monate. Bei Komplikationen oder resistenten Erregern kann die Behandlung laenger dauern oder angepasst werden.
Bei Kindern werden Dosierungen gewichtsadaptiert angepasst. Die Gabe von Pyridoxin (Vitamin B6) begleitet haeufig die Isoniazid-Therapie, um Nervenschaeden vorzubeugen. Eine regelmaessige Kontrolle der Leberwerte ist waehrend der Therapie wichtig.
Bei fruehzeitiger Diagnose und konsequenter Therapie ist die Prognose der Hiluslymphknoten-Tuberkulose in der Regel gut. Die meisten Patienten erholen sich vollstaendig. Ohne Behandlung kann die Erkrankung jedoch fortschreiten und zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Miliartuberkulose (Streuung der Bakterien ueber den Blutweg) oder tuberkuloesen Meningitis fuehren.
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