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Das Fettsäureprofil zeigt die Zusammensetzung verschiedener Fettsäuren in Blut, Gewebe oder Lebensmitteln. Es dient der Beurteilung des Ernährungsstatus und des Stoffwechsels.
Das Fettsäureprofil zeigt die Zusammensetzung verschiedener Fettsäuren in Blut, Gewebe oder Lebensmitteln. Es dient der Beurteilung des Ernährungsstatus und des Stoffwechsels.
Das Fettsäureprofil beschreibt die qualitative und quantitative Zusammensetzung von Fettsäuren in einer biologischen Probe (z. B. Blut, Zellmembranen, Fettgewebe) oder in einem Lebensmittel. Es gibt Auskunft darüber, welche Fettsäuren in welchem Verhältnis vorhanden sind – also wie viel gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten sind.
Die Analyse des Fettsäureprofils wird sowohl in der klinischen Diagnostik als auch in der Ernährungswissenschaft und Lebensmittelanalytik eingesetzt. Es liefert wertvolle Informationen über den Ernährungszustand, das kardiovaskuläre Risiko und mögliche Fettstoffwechselstörungen.
Ein vollständiges Fettsäureprofil umfasst in der Regel folgende Fettsäurekategorien:
Das Fettsäureprofil im Blut – insbesondere in den roten Blutkörperchen oder im Plasma – spiegelt die langfristige Fettsäurezufuhr über die Ernährung wider. Ein ungünstiges Fettsäureprofil (z. B. zu wenig Omega-3-Fettsäuren, zu viel Omega-6-Fettsäuren, hohe Transfettsäurewerte) wird mit folgenden Erkrankungen in Verbindung gebracht:
Ein besonders klinisch relevanter Parameter innerhalb des Fettsäureprofils ist der Omega-3-Index. Er gibt den prozentualen Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) an den Gesamtfettsäuren der roten Blutkörperchen an. Ein Omega-3-Index von über 8 % gilt als kardioprotektiv, während Werte unter 4 % mit einem erhöhten Herzerkrankungsrisiko verbunden sind.
Das Fettsäureprofil wird labortechnisch mittels Gaschromatographie bestimmt. Dabei wird eine Blutprobe (häufig Vollblut oder Erythrozyten) entnommen und die Fettsäurezusammensetzung im Labor analysiert. Die Ergebnisse werden in der Regel als Prozentwerte der einzelnen Fettsäuren an den Gesamtfettsäuren angegeben.
Für die Bestimmung des Fettsäureprofils in Lebensmitteln wird ebenfalls Gaschromatographie eingesetzt, ergänzt durch spektroskopische Methoden. Dies ist besonders relevant für die Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie (z. B. Olivenöl, Fischöl, Milchprodukte).
Das Fettsäureprofil eines Lebensmittels beschreibt, welche Fettsäuren in welchem Verhältnis darin enthalten sind. Es ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, insbesondere für:
Eine ausgewogene Ernährung mit einem günstigen Fettsäureprofil zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 (idealerweise unter 5:1) sowie einen hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus.
Ein ungünstiges Fettsäureprofil kann durch gezielte Ernährungsumstellungen und ggf. Supplementierung verbessert werden:
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