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Der FibroScan ist ein nicht-invasives Ultraschallverfahren zur Messung der Lebersteifigkeit und Erkennung von Leberfibrose oder -zirrhose. Er ersetzt in vielen Fällen die Leberbiopsie.
Der FibroScan ist ein nicht-invasives Ultraschallverfahren zur Messung der Lebersteifigkeit und Erkennung von Leberfibrose oder -zirrhose. Er ersetzt in vielen Fällen die Leberbiopsie.
Der FibroScan (auch bekannt als transiente Elastographie) ist ein modernes, nicht-invasives Diagnoseverfahren zur Beurteilung des Zustands der Leber. Mit Hilfe von Ultraschallwellen und niederfrequenten elastischen Wellen misst das Gerät die Steifigkeit des Lebergewebes, was Rückschlüsse auf das Ausmaß einer möglichen Fibrose (Bindegewebsvermehrung) oder Zirrhose (fortgeschrittener Leberumbau) erlaubt. Das Verfahren ist schmerzlos, dauert nur wenige Minuten und ist für Patienten sehr gut verträglich.
Beim FibroScan wird ein spezieller Messkopf (Sonde) auf die Haut im Bereich der rechten Seite des Brustkorbs, über der Leber, aufgesetzt. Die Sonde sendet eine mechanische Schwingung sowie einen Ultraschallimpuls aus. Die Geschwindigkeit, mit der sich diese Welle durch das Lebergewebe ausbreitet, wird gemessen. Je steifer das Gewebe, desto schneller breitet sich die Welle aus. Das Ergebnis wird in Kilopascal (kPa) angegeben. Zusätzlich kann der FibroScan mit dem sogenannten CAP-Parameter (Controlled Attenuation Parameter) auch den Fettgehalt der Leber (Steatose) bestimmen.
Der FibroScan wird eingesetzt bei:
Die Ergebnisse des FibroScans werden anhand standardisierter Grenzwerte interpretiert. Die Einteilung erfolgt häufig nach dem METAVIR-Score (F0 bis F4):
Die genauen Grenzwerte können je nach Grunderkrankung und verwendetem Gerät variieren. Die Werte müssen stets im klinischen Gesamtkontext beurteilt werden.
Traditionell wurde zur Beurteilung der Leberstruktur eine Leberbiopsie durchgeführt, bei der eine Gewebeprobe entnommen wird. Der FibroScan bietet gegenüber dieser Methode mehrere Vorteile:
Trotz seiner vielen Vorteile hat der FibroScan auch Grenzen:
Der Patient legt sich auf den Rücken und streckt den rechten Arm hinter den Kopf. Der Arzt oder das medizinische Fachpersonal setzt die Sonde mit etwas Ultraschallgel auf die Haut auf. Es werden in der Regel 10 gültige Messungen durchgeführt, aus denen ein Medianwert berechnet wird. Die Untersuchung dauert insgesamt etwa 5–10 Minuten und ist völlig schmerzlos.
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