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Eine Flexionsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch übermäßige Biegebelastung entsteht. Sie betrifft häufig die Wirbelsäule und tritt oft bei Unfällen auf.
Eine Flexionsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch übermäßige Biegebelastung entsteht. Sie betrifft häufig die Wirbelsäule und tritt oft bei Unfällen auf.
Eine Flexionsfraktur ist ein Knochenbruch, der durch eine starke Biegebewegung (Flexion) entsteht. Dabei wird der betroffene Knochen oder Wirbelkörper so stark gebogen, dass er bricht. Besonders häufig sind die Wirbelkörper der Wirbelsäule betroffen, insbesondere im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort flexio (Biegung) und fractura (Bruch).
Flexionsfrakturen entstehen durch Kräfte, die einen Knochen über seine natürliche Biegefähigkeit hinaus belasten. Typische Ursachen sind:
Die häufigste Form: Der Wirbelkörper wird an der Vorderkante zusammengedrückt und keilförmig verformt. Diese Form tritt vor allem bei älteren Menschen mit Osteoporose auf.
Diese Sonderform der Flexionsfraktur entsteht typischerweise bei Autounfällen mit angelegtem Sicherheitsgurt. Der Bauch wird als Drehpunkt genutzt, wodurch die hintere Wirbelsäule auf Zug und die vordere auf Druck belastet wird.
Hierbei wirken gleichzeitig Biege- und Zugkräfte auf die Wirbelsäule. Die betroffenen Strukturen werden auseinandergezogen, was zu Instabilität führen kann.
Die Beschwerden richten sich nach dem betroffenen Knochen und der Schwere des Bruches. Häufige Symptome sind:
Zur Diagnose einer Flexionsfraktur stehen verschiedene bildgebende Verfahren zur Verfügung:
Die Klassifikation der Fraktur (z. B. nach der AO-Klassifikation oder der Denis-Klassifikation) hilft dabei, die Stabilität der Verletzung einzuschätzen und die geeignete Therapie festzulegen.
Stabile Flexionsfrakturen ohne neurologische Ausfälle können häufig ohne Operation behandelt werden:
Bei instabilen Frakturen, Fragmentverschiebungen oder neurologischen Ausfällen ist oft eine Operation notwendig:
Die Heilungsdauer hängt vom Schweregrad der Fraktur, dem Alter des Patienten und der gewählten Therapie ab. Stabile Flexionsfrakturen heilen bei konservativer Behandlung in der Regel innerhalb von 6 bis 12 Wochen. Instabile Frakturen oder solche mit neurologischen Komplikationen erfordern eine längere Rehabilitation. Physiotherapie spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kraft.
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