-
DE
Fremanezumab ist ein monoklonaler Antikörper zur vorbeugenden Behandlung von Migräne bei Erwachsenen. Er hemmt gezielt das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) und reduziert Häufigkeit und Schwere von Migräneanfällen.
Fremanezumab ist ein monoklonaler Antikörper zur vorbeugenden Behandlung von Migräne bei Erwachsenen. Er hemmt gezielt das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) und reduziert Häufigkeit und Schwere von Migräneanfällen.
Fremanezumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Migräne bei Erwachsenen eingesetzt wird. Das Medikament ist unter dem Handelsnamen Ajovy bekannt und wurde in der Europäischen Union sowie in den USA zugelassen. Es richtet sich speziell gegen den Botenstoff CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide), der eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Migräneattacken spielt. Fremanezumab wird subkutan (unter die Haut) injiziert und ist sowohl für episodische als auch für chronische Migräne zugelassen.
CGRP ist ein Neuropeptid, das bei Migräneanfällen in erhöhter Konzentration im Blut nachweisbar ist. Es wirkt gefäßerweiternd und fördert die Übertragung von Schmerzsignalen im Nervensystem. Fremanezumab bindet selektiv an CGRP selbst (nicht an dessen Rezeptor) und blockiert dadurch dessen Wirkung. Durch diese Hemmung werden:
Dadurch sinken Häufigkeit, Dauer und Intensität von Migräneanfällen.
Fremanezumab ist indiziert bei Erwachsenen, die an episodischer Migräne (weniger als 15 Migränetage pro Monat) oder chronischer Migräne (15 oder mehr Kopfschmerztage pro Monat, davon mindestens 8 mit Migränecharakter) leiden. Es wird eingesetzt, wenn mindestens zwei vorherige Migräneprophylaktika nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden.
Fremanezumab wird als subkutane Injektion verabreicht. Es stehen zwei Dosierungsschemata zur Verfügung:
Die Injektion erfolgt in den Bauch, den Oberschenkel oder den Oberarm. Patienten können nach entsprechender Schulung die Injektion selbst durchführen. Eine besondere Überwachung durch einen Arzt ist nicht bei jeder Injektion erforderlich, jedoch werden regelmäßige Kontrollen empfohlen.
Fremanezumab wird im Allgemeinen gut vertragen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, wie:
Systemische Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen sind selten, können aber auftreten. Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Fremanezumab oder einen der Hilfsstoffe darf das Präparat nicht angewendet werden.
Fremanezumab sollte nicht angewendet werden bei:
Bei Patienten mit schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz liegen begrenzte Daten vor. Eine Ärztliche Rücksprache ist in diesen Fällen unbedingt erforderlich.
In klinischen Studien (HALO-Studienprogramm) konnte Fremanezumab bei Patienten mit episodischer und chronischer Migräne die monatliche Anzahl der Migränetage signifikant reduzieren. Bei vielen Patienten wurde eine Reduktion der Migränetage um mindestens 50 Prozent erreicht, was als klinisch bedeutsames Ansprechen gilt. Die Wirkung setzt in der Regel bereits im ersten Behandlungsmonat ein.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C