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Eine Follikelzyste ist eine gutartige Zyste am Eierstock, die entsteht, wenn ein Follikel nicht platzt. Sie ist häufig und bildet sich meist von selbst zurück.
Eine Follikelzyste ist eine gutartige Zyste am Eierstock, die entsteht, wenn ein Follikel nicht platzt. Sie ist häufig und bildet sich meist von selbst zurück.
Eine Follikelzyste ist eine der häufigsten gutartigen Zysten des Eierstocks (Ovars). Sie entsteht, wenn ein Follikel – ein flüssigkeitsgefülltes Bäschen im Eierstock, das eine Eizelle enthält – während des Menstruationszyklus nicht wie vorgesehen platzt und die Eizelle nicht freisetzt. Stattdessen wächst der Follikel weiter und füllt sich mit Flüssigkeit. Follikelzysten zählen zu den sogenannten funktionellen Ovarialzysten, da sie im Rahmen der normalen Eierstockfunktion entstehen.
Follikelzysten entstehen durch Störungen im Ablauf des Menstruationszyklus. Normalerweise reift jeden Monat ein Follikel heran, platzt zur Mitte des Zyklus (Eisprung) und gibt die Eizelle frei. Bleibt dieser Vorgang aus, kann eine Zyste entstehen. Mögliche Ursachen und Risikofaktoren sind:
Follikelzysten verlaufen in den meisten Fällen beschwerdefrei und werden zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Wenn Symptome auftreten, können diese umfassen:
In seltenen Fällen kann eine Follikelzyste platzen oder sich der Eierstock um seine eigene Achse drehen (Ovarial-Torsion). Dies kann starke, plötzliche Schmerzen verursachen und erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
Die Diagnose einer Follikelzyste erfolgt in der Regel durch:
Da Follikelzysten überwiegend gutartig sind und sich häufig innerhalb von ein bis drei Menstruationszyklen spontan zurückbilden, ist oft keine aktive Therapie erforderlich.
Bei kleinen, symptomlosen Zysten wird meist ein abwartendes Vorgehen mit regelmäßigen Ultraschallkontrollen empfohlen. In den meisten Fällen verschwinden die Zysten ohne Behandlung.
Zur Behandlung von Beschwerden können Schmerzmittel eingesetzt werden. Hormonelle Verhütungsmittel (Pille) können das Entstehen neuer Zysten verhindern, lösen jedoch bestehende Zysten nicht auf.
Ein chirurgischer Eingriff ist selten notwendig und wird in folgenden Fällen in Betracht gezogen:
Der Eingriff erfolgt meistens laparoskopisch (Bauchspiegelung), d. h. minimalinvasiv über kleine Schnitte.
Die Prognose bei Follikelzysten ist in der Regel sehr gut. Die meisten Zysten verschwinden von selbst und hinterlassen keine dauerhaften Schäden. Eine regelmäßige gynäkologische Vorsorge hilft dabei, Zysten frühzeitig zu erkennen und zu überwachen.
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