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Der Fettsäureindex ist ein Messwert, der das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut oder Gewebe beschreibt und Rückschlüsse auf die Ernährungsqualität und das kardiovaskuläre Risiko ermöglicht.
Der Fettsäureindex ist ein Messwert, der das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut oder Gewebe beschreibt und Rückschlüsse auf die Ernährungsqualität und das kardiovaskuläre Risiko ermöglicht.
Der Fettsäureindex (auch Fettsäureprofil oder Fettsäurestatus genannt) ist ein diagnostischer Messwert, der die Zusammensetzung und das Verhältnis verschiedener Fettsäuren im Blut, in Zellmembranen oder im Gewebe beschreibt. Er gibt Auskunft darüber, wie gut der Körper mit bestimmten lebenswichtigen Fettsäuren versorgt ist, und ermöglicht Rückschlüsse auf die Ernährungsqualität sowie das Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen.
Besonders bekannt ist der Omega-3-Index, eine spezifische Form des Fettsäureindex, der den Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) an den Gesamtfettsäuren in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) angibt.
Im Rahmen einer Fettsäureanalyse können verschiedene Fettsäuregruppen bestimmt werden:
Ein ausgeglichenes Fettsäureprofil ist eng mit der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems, des Gehirns, des Immunsystems und der Zellmembranen verknüpft. Ein ungünstiges Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren – wie es in der westlichen Ernährung häufig vorkommt – wird mit einem erhöhten Risiko für folgende Erkrankungen in Verbindung gebracht:
Der Omega-3-Index gilt als einer der aussagekräftigsten Biomarker zur Beurteilung des kardiovaskulären Risikos. Folgende Richtwerte werden in der Fachliteratur genannt:
In Deutschland liegt der durchschnittliche Omega-3-Index der Bevölkerung bei etwa 5–6 %, was auf eine verbreitete Unterversorgung hindeutet.
Der Fettsäureindex wird über eine Blutuntersuchung bestimmt. Dabei wird entweder Vollblut, Plasma oder eine Erythrozytenfraktion analysiert. Die Messung erfolgt mittels Gaschromatographie, einem laborchemischen Verfahren, das eine präzise Trennung und Quantifizierung der einzelnen Fettsäuren ermöglicht. Der Test ist nicht Teil der Standardlabordiagnostik und wird daher oft als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) abgerechnet.
Der Fettsäureindex lässt sich durch gezielte Ernährungsumstellungen und Supplementierung positiv beeinflussen:
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