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Ein Funktionstest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, das die Leistungsfähigkeit eines Organs oder Organsystems prüft. Er hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen.
Ein Funktionstest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, das die Leistungsfähigkeit eines Organs oder Organsystems prüft. Er hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen.
Ein Funktionstest ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren, mit dem die Leistungsfähigkeit oder Funktionsfähigkeit eines bestimmten Organs, eines Organsystems oder eines physiologischen Prozesses im Körper überprüft wird. Im Gegensatz zu rein strukturellen Untersuchungen wie Röntgen oder Ultraschall steht beim Funktionstest die tatsächliche Arbeitsweise des Organs im Vordergrund.
Funktionstests werden in nahezu allen medizinischen Fachbereichen eingesetzt – von der Inneren Medizin über die Pneumologie bis hin zur Endokrinologie und Neurologie. Sie liefern wichtige Informationen darüber, ob ein Organ seine Aufgaben normal, eingeschränkt oder übermäßig erfüllt.
Je nach untersuchtem Organ oder System gibt es verschiedene Kategorien von Funktionstests:
Lungenfunktionstests, auch Spirometrie genannt, messen die Atemkapazität und den Luftfluss in den Atemwegen. Sie werden eingesetzt zur Diagnose von Erkrankungen wie Asthma, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) oder Lungenfibrose.
Leberfunktionstests sind Blutuntersuchungen, die Enzyme und Proteine messen, die von der Leber produziert werden. Typische Parameter sind ALT (Alanin-Aminotransferase), AST (Aspartat-Aminotransferase), Bilirubin und Albumin. Sie helfen, Lebererkrankungen wie Hepatitis, Leberzirrhose oder Fettleber zu erkennen.
Diese Tests bewerten die Filtrationsleistung der Nieren. Wichtige Kennwerte sind Kreatinin, Harnstoff und die glomeruläre Filtrationsrate (GFR). Sie zeigen, wie gut die Nieren Abfallstoffe aus dem Blut filtern.
Schilddrüsenfunktionstests messen Hormonspiegel im Blut, insbesondere TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon), fT3 und fT4. Mit ihrer Hilfe lassen sich eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) feststellen.
Dazu zählen das EKG (Elektrokardiogramm), der Belastungs-EKG (Ergometrie) und die Echokardiografie. Sie liefern Informationen über die elektrische Aktivität und Pumpleistung des Herzens.
Neurologische Funktionstests prüfen die Funktion des Nerven- und Muskelsystems, zum Beispiel durch Elektromyografie (EMG) oder Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG).
Ein Funktionstest wird in folgenden Situationen eingesetzt:
Der genaue Ablauf hängt vom jeweiligen Test ab. Viele Funktionstests erfordern keine besondere Vorbereitung, während andere eine nüchterne Anreise, das Absetzen bestimmter Medikamente oder eine körperliche Belastung voraussetzen. Der Arzt oder die medizinische Fachkraft gibt im Vorfeld genaue Anweisungen.
Funktionstests ermöglichen eine präzise Beurteilung der Organfunktion und tragen zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen bei, bevor strukturelle Schäden sichtbar werden. Sie sind ein unverzichtbares Werkzeug in der modernen Medizin und helfen, individuelle Therapieentscheidungen zu treffen.
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