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Die Frühschwangerschaft umfasst die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In dieser Phase entwickelt sich der Embryo rasant und wichtige Organe werden angelegt.
Die Frühschwangerschaft umfasst die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In dieser Phase entwickelt sich der Embryo rasant und wichtige Organe werden angelegt.
Als Frühschwangerschaft bezeichnet man den Zeitraum vom ersten Tag der letzten Menstruation bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Medizinisch entspricht dies dem ersten Trimenon (erstes Drittel) der Schwangerschaft. In diesen ersten Wochen finden die bedeutendsten Entwicklungsschritte des Embryos statt: Alle wesentlichen Organe und Körperstrukturen werden angelegt – ein Prozess, der als Organogenese bezeichnet wird.
Ab der 10. SSW wird aus dem Embryo offiziell ein Fötus. Das Risiko für eine Fehlgeburt ist im ersten Trimenon am höchsten und sinkt nach der 12. SSW deutlich ab.
Nach der Befruchtung der Eizelle durch eine Samenzelle wandert die befruchtete Zelle (Zygote) durch den Eileiter in die Gebärmutter und nistet sich dort ein. Dieser Vorgang wird als Implantation bezeichnet und findet etwa 6–10 Tage nach der Befruchtung statt. Der entstehende Zellverband bildet die Blastozyste, aus der sich später Embryo und Plazenta entwickeln.
In dieser Phase beginnt die Organogenese. Herz, Gehirn, Rückenmark, Augen und Gliedmaßen werden angelegt. Das Herz des Embryos beginnt bereits in der 6. SSW zu schlagen und ist im Ultraschall sichtbar. Die Größe des Embryos beträgt am Ende dieser Phase etwa 1–2 cm.
Alle Hauptorgane sind nun angelegt und beginnen zu reifen. Finger und Zehen sind erkennbar, Gesichtszüge formen sich. Am Ende der 12. SSW ist der Fötus etwa 6–7 cm groß. Die Plazenta übernimmt zunehmend die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff.
Viele Frauen bemerken die Schwangerschaft zunächst durch das Ausbleiben der Menstruation. Weitere typische Symptome sind:
Der erste Hinweis auf eine Schwangerschaft ist meist ein positiver Schwangerschaftstest, der das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin) im Urin nachweist. Dieser Test ist ab dem ersten Tag der ausgebliebenen Periode zuverlässig. Eine Bestätigung erfolgt durch einen Bluttest beim Arzt sowie durch den Ultraschall, mit dem ab der 6. SSW in der Regel der Herzschlag des Embryos sichtbar gemacht werden kann.
Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge wird in Deutschland in der Frühschwangerschaft das Ersttrimester-Screening (zwischen der 11. und 14. SSW) angeboten. Dabei werden per Ultraschall und Blutuntersuchung das Risiko für chromosomale Auffälligkeiten wie das Down-Syndrom (Trisomie 21) abgeschätzt.
Das erste Trimenon ist die vulnerabelste Phase der Schwangerschaft. Zu den häufigsten Risiken zählen:
Für eine gesunde Frühschwangerschaft gelten folgende wichtige Empfehlungen:
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