-
DE
Fettsäurebindungsproteine (FABP) sind kleine intrazelluläre Proteine, die langkettige Fettsäuren transportieren und im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielen.
Fettsäurebindungsproteine (FABP) sind kleine intrazelluläre Proteine, die langkettige Fettsäuren transportieren und im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielen.
Fettsäurebindungsproteine (englisch: Fatty Acid Binding Proteins, kurz FABP) sind eine Familie kleiner, intrazellulärer Proteine mit einem Molekulargewicht von etwa 14–15 Kilodalton. Sie kommen in nahezu allen Geweben des menschlichen Körpers vor und übernehmen wichtige Aufgaben beim Transport und Stoffwechsel von langkettigen Fettsäuren sowie anderen lipophilen (fettlöslichen) Molekülen.
Derzeit sind beim Menschen mindestens 12 verschiedene FABP-Typen bekannt, die je nach Gewebe, in dem sie hauptsächlich vorkommen, unterschiedlich benannt werden. Dazu gehören unter anderem das Herz-FABP (H-FABP oder FABP3), das Leber-FABP (L-FABP oder FABP1), das intestinale FABP (I-FABP oder FABP2) und das Gehirn-FABP (B-FABP oder FABP7).
Fettsäurebindungsproteine erfüllen im menschlichen Organismus vielfältige Aufgaben:
Fettsäurebindungsproteine gelangen bei Zellschäden in die Blutbahn und können daher als empfindliche Biomarker für Gewebeschäden eingesetzt werden. Besonders gut untersucht ist ihre Rolle in der Diagnostik folgender Erkrankungen:
Das Herz-FABP (H-FABP) steigt bereits 1–3 Stunden nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) im Blut an – früher als das klassische Enzym Troponin. Dies macht es zu einem wertvollen Frühmarker für akute Herzschäden. Es wird in der klinischen Praxis zur Unterstützung der Diagnose des akuten Koronarsyndroms eingesetzt.
Das Leber-FABP (L-FABP) im Urin gilt als sensitiver Marker für frühe Nierenschäden, insbesondere bei chronischer Nierenerkrankung, diabetischer Nephropathie und akutem Nierenversagen. Es wird als potenzieller Ersatzmarker für die Beurteilung der Nierenfunktion erforscht.
Das intestinale FABP (I-FABP) wird bei Schäden der Darmschleimhaut freigesetzt, etwa bei Darmischämie, entzündlichen Darmerkrankungen oder nach großen chirurgischen Eingriffen. Erhöhte I-FABP-Werte im Blut oder Urin weisen auf eine gestörte Darmbarriere hin.
Das Gehirn-FABP (B-FABP) sowie das neuronale FABP (FABP5) werden bei Nervenzellschäden freigesetzt und spielen eine mögliche Rolle als Biomarker bei Schlaganfall, traumatischen Hirnverletzungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.
Veränderungen in der Expression oder Funktion von FABPs werden mit einer Reihe von Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht:
FABPs können im Blut (Serum oder Plasma) und im Urin mithilfe von immunologischen Testverfahren wie dem ELISA (Enzyme-linked Immunosorbent Assay) quantitativ bestimmt werden. Die Referenzwerte variieren je nach FABP-Typ, Messmethode und Labor. Erhöhte Werte weisen in der Regel auf eine Schädigung des entsprechenden Gewebes hin und müssen stets im klinischen Kontext interpretiert werden.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C