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Der Fastentest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem der Patient für eine bestimmte Zeit auf Nahrung und Getränke verzichtet, um Stoffwechselreaktionen zu messen.
Der Fastentest ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem der Patient für eine bestimmte Zeit auf Nahrung und Getränke verzichtet, um Stoffwechselreaktionen zu messen.
Der Fastentest (auch Nüchterntest oder diagnostisches Fasten genannt) ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren, bei dem der Patient für einen definierten Zeitraum keine Nahrung und in der Regel auch keine kalorienhaltige Flüssigkeit zu sich nimmt. Ziel ist es, die Reaktion des Körpers auf das Fasten zu beobachten und dabei bestimmte Stoffwechsel- oder Hormonparameter zu messen. Der Test wird häufig eingesetzt, um Erkrankungen wie Hypoglykämie (Unterzuckerung), Insulinom oder andere Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels zu diagnostizieren.
Der Fastentest wird in der Medizin vor allem dann eingesetzt, wenn Patienten Symptome einer Unterzuckerung aufweisen, ohne dass eine offensichtliche Ursache bekannt ist. Typische Einsatzbereiche sind:
Der Patient sollte vor dem Test alle relevanten Medikamente, insbesondere Insulin oder andere blutzuckersenkende Mittel, mit dem behandelnden Arzt besprechen. Je nach Testform beginnt das Fasten bereits am Vorabend oder am frühen Morgen. Wasser darf in der Regel getrunken werden.
Der klassische diagnostische Fastentest dauert bis zu 72 Stunden und wird stationär in einer Klinik durchgeführt. Während des Tests werden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen, um folgende Werte zu messen:
Der Test wird abgebrochen, wenn der Blutzucker unter einen kritischen Grenzwert fällt (in der Regel unter 2,5 mmol/l bzw. 45 mg/dl) und gleichzeitig Symptome einer Unterzuckerung auftreten. Dann wird dem Patienten sofort Glukose verabreicht.
In der hausärztlichen Praxis wird häufig eine einfachere Form des Fastentests durchgeführt: der Nüchternblutzuckertest. Dabei erscheint der Patient nach mindestens 8 Stunden Nahrungskarenz zur Blutabnahme. Ein Nüchternblutzucker von 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder mehr an zwei verschiedenen Messtagen gilt als diagnostisches Kriterium für Diabetes mellitus.
Die Auswertung des Fastentests richtet sich nach den gemessenen Laborwerten im Zusammenhang mit den klinischen Symptomen des Patienten. Wichtige Interpretationskriterien sind:
Der Fastentest ist ein sicheres Verfahren, wenn er unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Mögliche Risiken umfassen:
Der Test sollte grundsätzlich nicht ambulant und ohne ärztliche Überwachung durchgeführt werden.
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