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Die Jochbogenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Jochbogen teilweise oder vollständig entfernt wird, um den Zugang zu tiefer liegenden Strukturen zu ermöglichen oder Fehlstellungen zu korrigieren.
Die Jochbogenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Jochbogen teilweise oder vollständig entfernt wird, um den Zugang zu tiefer liegenden Strukturen zu ermöglichen oder Fehlstellungen zu korrigieren.
Die Jochbogenresektion bezeichnet einen operativen Eingriff in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie in der Neurochirurgie, bei dem der Jochbogen (lat. Arcus zygomaticus) ganz oder teilweise entfernt wird. Der Jochbogen ist ein knöcherner Bogen im seitlichen Gesichtsbereich, der das Jochbein mit dem Schläfenbein verbindet und eine wichtige anatomische Struktur im Gesichtsschädel darstellt. Die Resektion erfolgt entweder als eigenständiger Eingriff oder als Teil einer komplexeren Operation, um den Zugang zu tiefer liegenden Strukturen wie der mittleren Schädelgrube oder der Schläfengrube zu erleichtern.
Eine Jochbogenresektion wird aus verschiedenen medizinischen Gründen durchgeführt:
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und wird von einem erfahrenen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen oder Neurochirurgen durchgeführt. Der Zugang zum Jochbogen erfolgt in der Regel über einen Schnitt vor dem Ohr (präaurikulär) oder über einen koronaren Schnitt am Haaransatz. Nach Darstellung des Jochbogens wird der Knochen mit chirurgischen Sägen oder Meißeln durchtrennt und entfernt.
Bei neurochirurgischen Zugängen wird der Jochbogen häufig nur temporär entfernt und am Ende der Operation mittels Titanplatten und -schrauben wieder befestigt (Jochbogenosteotomie). Bei Tumoroperationen oder schweren Destruktionen ist hingegen eine dauerhafte Resektion notwendig, die anschließend durch rekonstruktive Maßnahmen ausgeglichen werden kann.
Nach einer dauerhaften Resektion kann der Jochbogen durch verschiedene Methoden rekonstruiert werden:
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind Risiken und Komplikationen möglich:
Nach der Operation ist eine engmaschige Nachsorge erforderlich. In den ersten Tagen sind Schwellungen und Schmerzen im Operationsgebiet normal. Physiotherapeutische Maßnahmen können helfen, die Mundöffnung und Kaumuskulatur zu rehabilitieren. Bildgebende Kontrollen (CT oder MRT) werden routinemäßig zur Überprüfung des Operationsergebnisses und zur Tumornachsorge eingesetzt. Die vollständige Erholung kann je nach Umfang des Eingriffs mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.
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