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Schisandra ist eine adaptogene Heilpflanze mit leberschützender, hautpflegender und stressreduzierender Wirkung. Erfahre mehr über ihre Anwendung.
Schisandra (Schisandra chinensis), auch chinesisches Spaltkörbchen genannt, ist eine Heilpflanze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Die kleinen roten Beeren enthalten alle fünf Geschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, bitter und scharf – und gelten deshalb als ganzheitlich balancierend auf Körper und Geist. In der Naturheilkunde wird Schisandra vor allem zur Unterstützung von Leberfunktion, Stressresistenz und Hautgesundheit eingesetzt.
Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen die Schisandrine, Lignane, ätherische Öle und Polysaccharide. Schisandra wirkt stark antioxidativ, kann die Leber vor Toxinen schützen, die Zellregeneration fördern und die Ausscheidung von Schadstoffen unterstützen. Sie verbessert zudem die Stressregulation, fördert die mentale Leistungsfähigkeit und wird auch bei hormonellen Dysbalancen eingesetzt – etwa in den Wechseljahren oder bei zyklusbedingten Beschwerden.
Schisandra ist erhältlich als Pulver, Tinktur, Extrakt oder Kapsel. Besonders beliebt ist die Einnahme als Adaptogen in Kombination mit Rhodiola oder Ginseng. Die Wirkung entfaltet sich meist nach 1–2 Wochen regelmäßiger Anwendung. Schisandra ist gut verträglich, sollte bei Schwangerschaft allerdings nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.
Literaturangaben