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Schüttelfrost – Ursachen, Begleitsymptome & wann ärztliche Abklärung nötig ist

Schüttelfrost ist eine Schutzreaktion des Körpers bei Infektionen. Erfahre hier Ursachen, Begleitsymptome und wann ärztliche Hilfe dringend erforderlich ist.

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Wissenswertes über "Schüttelfrost"

Schüttelfrost ist ein Symptom, bei dem der Körper unkontrolliert heftig zittert, um die Körpertemperatur rasch zu erhöhen.

Es handelt sich um eine natürliche Reaktion des Organismus, meist als Antwort auf eine Infektion, bei der sich der Körper gegen eingedrungene Erreger zur Wehr setzt. Der Temperatur-Sollwert im Gehirn wird nach oben reguliert, wodurch sich Muskeln rhythmisch anspannen und entspannen – das Zittern erzeugt Wärme und treibt das Fieber in die Höhe.

Die häufigsten Ursachen für Schüttelfrost sind bakterielle oder virale Infektionen, wie Grippe, Lungenentzündung, Harnwegsinfektionen oder Sepsis. Auch Erkrankungen wie Malaria, COVID-19 oder eine schwere Mandelentzündung können Schüttelfrost auslösen. Typischerweise tritt Schüttelfrost zusammen mit anderen Symptomen auf, etwa Fieber, Schwäche, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten oder Übelkeit. In seltenen Fällen kann Schüttelfrost auch nach Impfungen oder bei allergischen Reaktionen beobachtet werden.

Ein einzelner kurzer Schüttelfrost bei leichtem Infekt ist meist unbedenklich. Wiederholter oder sehr starker Schüttelfrost – besonders in Verbindung mit hohem Fieber, Atemnot, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen – sollte jedoch als Warnzeichen gesehen werden und erfordert eine sofortige ärztliche Abklärung. Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und kann von Ruhe, Fiebersenkung bis hin zu antibiotischer Therapie reichen.

Wichtige Fakten zu Schüttelfrost:

  • Symptom zur schnellen Temperaturerhöhung bei Infektionen
  • Ursachen: Grippe, Lungenentzündung, Sepsis, Malaria, COVID-19
  • Begleitsymptome: Fieber, Schwäche, Schmerzen, Atemnot
  • Bei starkem oder wiederkehrendem Schüttelfrost: ärztliche Abklärung nötig
  • Therapie: Behandlung der Grunderkrankung, Fiebersenkung, Flüssigkeitszufuhr

Literaturhinweise

  • Cunha, B. A. (2004). "Fever of unknown origin: clinical overview." Infectious Disease Clinics of North America.
  • Mandell, G. L. et al. (2015). "Principles and Practice of Infectious Diseases."
  • Robert Koch-Institut (RKI). (2022). "Leitlinien zu Infektionskrankheiten und Fieberursachen."
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