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Ein Blutmond entsteht bei einer totalen Mondfinsternis, wenn der Mond durch Erdatmosphäre rötlich erscheint.
Ein Blutmond tritt während einer totalen Mondfinsternis auf, wenn die Erde direkt zwischen Sonne und Mond steht und der Mond vollständig in den Erdschatten eintritt.
Bei einem Blutmond wird das Sonnenlicht in der Erdatmosphäre gestreut – vor allem kurzwelliges, blaues Licht wird herausgefiltert, während das langwellige, rote Licht den Mond erreicht. Dadurch erscheint er in einem intensiven Rotschimmer.
Die Färbung hängt von Staub- und Partikelkonzentration in der Atmosphäre ab, die etwa durch Vulkanausbrücheoder Waldbrände verstärkt werden kann. In manchen Kulturen wird der Blutmond mit Mythen, Prophezeiungen oder spirituellen Bedeutungen verbunden, während er aus astronomischer Sicht ein natürliches und ungefährliches Ereignis ist.
Blutmonde sind relativ selten und können nur bei Vollmond auftreten. Weltweit ziehen sie regelmäßig große Menschenmengen an, die das Schauspiel mit bloßem Auge beobachten. Für Wissenschaftler sind sie auch interessant, um Atmosphärenzusammensetzungen zu analysieren.
Literaturangaben: