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Die Magnetfeldtherapie ist eine physikalische Behandlungsmethode, bei der elektromagnetische Felder gezielt zur Förderung von Heilungsprozessen eingesetzt werden.
Die Magnetfeldtherapie ist eine physikalische Behandlungsmethode, bei der elektromagnetische Felder gezielt zur Förderung von Heilungsprozessen eingesetzt werden.
Die Magnetfeldtherapie ist eine physikalische Therapieform, bei der gepulste oder statische elektromagnetische Felder auf den menschlichen Körper angewendet werden. Ziel ist es, biologische Prozesse im Gewebe zu stimulieren und so Schmerzen zu lindern sowie Heilungsvorgänge zu fördern. Sie wird sowohl in der Schulmedizin als auch in der komplementären Medizin eingesetzt und ist in verschiedenen Bereichen der Rehabilitation und Orthopädie etabliert.
Magnetfelder wirken auf elektrisch geladene Teilchen im Körper ein. Auf zellulärer Ebene wird angenommen, dass elektromagnetische Felder die Ionenkanäle in Zellmembranen beeinflussen und so den Stoffwechsel der Zellen anregen. Folgende Effekte werden diskutiert:
Die Magnetfeldtherapie wird bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Zu den häufigsten Indikationen zählen:
Die am häufigsten angewendete Form ist die gepulste elektromagnetische Feldtherapie (PEMF). Dabei werden schwache, niederfrequente Magnetfelder in Form von Impulsen auf den Körper übertragen. Geräte reichen von großen Behandlungsmatten bis hin zu kleinen, tragbaren Anwendern für den Heimgebrauch.
Bei dieser Variante werden stärkere Magnetfelder eingesetzt, die tiefere Gewebeschichten erreichen. Sie wird vor allem bei chronischen Schmerzen und Gelenkserkrankungen in Facharztpraxen oder Kliniken angewendet.
Die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) ist eine spezielle medizinische Anwendung, bei der starke Magnetfelder gezielt Bereiche des Gehirns stimulieren. Sie ist eine anerkannte Behandlungsmethode bei therapieresistenten Depressionen und wird in der Neurologie eingesetzt.
Je nach Anwendungsform und Indikation variiert die Durchführung der Magnetfeldtherapie. Typischerweise legt sich der Patient auf eine Therapiematte oder ein betroffenes Körperteil wird in eine Spule eingebracht. Die Behandlungsdauer beträgt meist zwischen 15 und 30 Minuten, und eine Therapieserie umfasst häufig 10 bis 20 Sitzungen. Die Therapie ist in der Regel schmerzfrei und wird von den meisten Patienten als angenehm empfunden.
Die wissenschaftliche Datenlage zur Magnetfeldtherapie ist je nach Indikation unterschiedlich. Gut belegt ist die Wirksamkeit bei:
Bei anderen Indikationen wie Arthrose oder chronischen Rückenschmerzen liegen zwar positive Studienergebnisse vor, die Evidenzlage wird jedoch von Fachgesellschaften teilweise noch als unzureichend bewertet. Weitere hochwertige klinische Studien sind in diesem Bereich erforderlich.
Die Magnetfeldtherapie gilt allgemein als sichere Methode mit wenigen Nebenwirkungen. Es gibt jedoch bestimmte Situationen, in denen sie nicht angewendet werden sollte:
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