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Hausmittel bei Mandelentzündung können Halsschmerzen lindern und die Heilung unterstützen. Erfahren Sie, welche bewährten Methoden helfen.
Hausmittel bei Mandelentzündung können Halsschmerzen lindern und die Heilung unterstützen. Erfahren Sie, welche bewährten Methoden helfen.
Eine Mandelentzündung (medizinisch: Tonsillitis) ist eine Entzündung der Gaumenmandeln, die sich häufig durch starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, geschwollene Mandeln sowie Fieber bemerkbar macht. Sie wird meist durch Viren, seltener durch Bakterien wie Streptokokken, ausgelöst. Vor allem bei milden, viral bedingten Verläufen können Hausmittel die Beschwerden deutlich lindern und den Heilungsprozess unterstützen.
Die folgenden Hausmittel haben sich bei leichter bis mittelschwerer Mandelentzündung bewährt. Sie ersetzen keinen Arztbesuch, können jedoch die Symptome lindern und das Wohlbefinden verbessern.
Das Gurgeln mit warmem Salzwasser ist eines der bekanntesten Hausmittel gegen Halsschmerzen. Salz hat eine leicht antiseptische und abschwellende Wirkung auf die gereizte Schleimhaut. Empfohlen wird eine Mischung aus einem Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmem Wasser, mehrmals täglich zu verwenden.
Salbei (Salvia officinalis) enthält ätherische Öle und Gerbstoffe mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Als Tee getrunken oder als Gurgellösung verwendet, kann Salbei die Schmerzen und Entzündung der Mandeln lindern. Fertige Salbei-Gurgellösungen sind auch in Apotheken erhältlich.
Honig besitzt natürliche antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. In warmem Tee oder warmem Wasser mit Zitrone gelöst, beruhigt er die Rachenschleimhaut und lindert Schmerzen. Wichtig: Honig darf nicht an Kinder unter einem Jahr gegeben werden, da das Risiko einer Botulismus-Infektion besteht.
Ein traditionelles Hausmittel ist der Zwiebelwickel: Frisch geschnittene Zwiebeln werden auf ein Tuch gelegt und um den Hals gewickelt. Zwiebeln enthalten schwefelhaltige Verbindungen mit entzündungshemmender Wirkung. Obwohl wissenschaftliche Belege begrenzt sind, berichten viele Betroffene von einer spürbaren Linderung der Halsschmerzen.
Warme Halswickel, zum Beispiel mit einem erhitzten Tuch oder einem Wärmekissen, fördern die Durchblutung im Halsbereich und können Schmerzen sowie Muskelverspannungen lindern. Sie sollten nur bei fehlenden Fieberphasen angewendet werden.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essenziell, um die Schleimhäute feucht zu halten und den Körper bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen. Empfohlen werden warme, nicht reizende Getränke wie Kräutertees, Brühen und stilles Wasser.
Inhalationen mit heißem Wasserdampf, dem gegebenenfalls ein paar Tropfen ätherisches Öl wie Eukalyptus oder Kamille hinzugefügt werden, können die Schleimhäute befeuchten und Schwellungen lindern. Dabei ist Vorsicht geboten, um Verbrennungen zu vermeiden.
Kamille (Matricaria chamomilla) hat entzündungshemmende, krampflösende und leicht schmerzlindernde Eigenschaften. Als Tee getrunken oder zum Gurgeln verwendet, kann sie die Beschwerden einer Mandelentzündung positiv beeinflussen.
Hausmittel sind bei leichten Beschwerden geeignet, jedoch sollte bei folgenden Anzeichen umgehend ein Arzt aufgesucht werden:
Bei einer bakteriellen Tonsillitis, insbesondere durch Streptokokken verursacht, ist häufig eine Behandlung mit Antibiotika notwendig, die nur ein Arzt verschreiben kann.
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