-
DE
Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist ein bildgebendes Verfahren, das die chemische Zusammensetzung von Gewebe im Körper analysiert und so Stoffwechselveränderungen sichtbar macht.
Die Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist ein bildgebendes Verfahren, das die chemische Zusammensetzung von Gewebe im Körper analysiert und so Stoffwechselveränderungen sichtbar macht.
Die Magnetresonanzspektroskopie (kurz: MRS) ist ein nicht-invasives diagnostisches Verfahren, das auf dem Prinzip der Magnetresonanztomographie (MRT) basiert. Im Gegensatz zur herkömmlichen MRT, die anatomische Strukturen abbildet, liefert die MRS Informationen über die biochemische Zusammensetzung von Geweben. So können Stoffwechselprodukte und chemische Verbindungen in einem bestimmten Körperbereich ohne operativen Eingriff gemessen werden.
Die MRS nutzt das Phänomen der nuklearen magnetischen Resonanz. Bestimmte Atomkerne – besonders Wasserstoffkerne (1H), aber auch Phosphor (31P) oder Kohlenstoff (13C) – richten sich in einem starken Magnetfeld aus. Durch einen Radiofrequenzimpuls werden diese Kerne angeregt und senden beim Rückfall in ihren Grundzustand Signale aus. Die chemische Verschiebung dieser Signale (gemessen in ppm – parts per million) ist für jede chemische Verbindung charakteristisch und ermöglicht deren Identifikation und Quantifizierung.
Die MRS wird in verschiedenen medizinischen Bereichen eingesetzt:
Der häufigste Einsatzbereich ist das Gehirn. Die MRS hilft bei der Diagnose und Verlaufskontrolle von:
In der Krebsdiagnostik ermöglicht die MRS die Charakterisierung von Tumoren, insbesondere in der Prostata (erhöhtes Cholin, erniedrigtes Zitrat) und der Brust. Sie kann helfen, gutartige von bösartigen Veränderungen zu unterscheiden.
Bei angeborenen Stoffwechselstörungen (z. B. Phenylketonurie) kann die MRS charakteristische Metabolitenmuster nachweisen, die bei der Diagnosestellung hilfreich sind.
Die MRS, insbesondere die Phosphor-MRS (31P-MRS), wird zur Untersuchung des Energiestoffwechsels im Muskelgewebe und zur Quantifizierung von Leberf ett (Hepatische Steatose) eingesetzt.
Die MRS wird an einem konventionellen MRT-Gerät durchgeführt, meistens mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla oder 3 Tesla. Höhere Feldstärken verbessern die Signal-Rausch-Verhältnis und ermöglichen eine bessere Auflösung der Spektren. Es gibt zwei Hauptmethoden:
Die Untersuchung ist für den Patienten schmerzlos und strahlungsfrei. Sie dauert in der Regel länger als eine Standard-MRT-Untersuchung. Kontraindikationen entsprechen denen der MRT (z. B. Herzschrittmacher, metallische Implantate).
Die Auswertung der MRS-Daten erfordert spezialisiertes Fachwissen. Das Ergebnis wird in Form eines Spektrums dargestellt, in dem die Signalintensitäten der einzelnen Metaboliten über ihrer chemischen Verschiebung (in ppm) aufgetragen werden. Veränderungen in den Metabolitenverhältnissen – etwa ein erhöhtes Cholin/NAA-Verhältnis bei Hirntumoren – liefern wichtige diagnostische Hinweise.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C