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Wie wirkt Magnettherapie? Erfahre mehr über Anwendung, Indikationen & aktuelle Studien zur Wirksamkeit bei Schmerzen & Heilungsprozessen.
Die Magnettherapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, bei dem statische oder pulsierende Magnetfelder eingesetzt werden, um Schmerzen zu lindern und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Je nach Methode unterscheidet man bei der Magnettherapie zwischen der statischen Magnetfeldtherapie (z. B. mit Permanentmagneten) und der pulsierenden elektromagnetischen Feldtherapie (PEMF). Letztere wird in der Schulmedizin zunehmend auch zur Unterstützung bei der Frakturheilung und bei degenerativen Gelenkerkrankungen untersucht.
Grundlage der Methode ist die Annahme, dass Magnetfelder biophysikalische Prozesse im Körper positiv beeinflussen können – etwa den Zellstoffwechsel, die Durchblutung und die Membranpotenziale von Zellen. Während die Wirkung statischer Magneten umstritten bleibt, gibt es für die pulsierende Magnetfeldtherapie moderate wissenschaftliche Hinweise auf eine Verbesserung bei chronischen Rückenschmerzen, Arthrose und verzögerter Knochenheilung.
Die Magnettherapie gilt in der Regel als risikoarm, sollte jedoch bei bestimmten Gruppen (z. B. Schwangeren oder Trägern von Herzschrittmachern) nicht ohne Rücksprache angewendet werden. Ihre Anwendung erfolgt meist über Matten, Spulen oder tragbare Geräte, auch im häuslichen Bereich.
Literaturangaben: