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Die Miräne Aura ist eine vorübergehende neurologische Störung, die bei manchen Migränepatienten vor oder während des Kopfschmerzes auftritt.
Die Miräne Aura ist eine vorübergehende neurologische Störung, die bei manchen Migränepatienten vor oder während des Kopfschmerzes auftritt.
Die Migräne-Aura bezeichnet eine Reihe von vorübergehenden neurologischen Symptomen, die typischerweise kurz vor oder während einer Migräattacke auftreten. Sie dauert in der Regel zwischen 5 und 60 Minuten und ist völlig reversibel, das heißt, die Symptome klingen vollständig ab. Etwa 20 bis 30 Prozent aller Migränepatienten erleben eine Aura. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie “Hauch” oder “Brise”.
Die genaue Ursache der Migräne-Aura ist noch nicht vollständig geklärt. Der wichtigste erklärende Mechanismus ist die sogenannte kortikale Ausbreitungsdepression (Cortical Spreading Depression, CSD). Dabei handelt es sich um eine langsam über die Hirnrinde fortschreitende Welle veränderter elektrischer Aktivität, die zu einer vorübergehenden Hemmung der Nervenzellen führt. Diese Welle beeinflusst die Durchblutung und die Aktivität bestimmter Gehirnareale und löst so die typischen Aura-Symptome aus.
Bekannte Auslöser einer Migräne mit Aura können sein:
Die Symptome der Migräne-Aura sind vielgestaltig und können je nach betroffenem Hirnareal variieren. Die häufigsten Formen sind:
Die visuelle Aura ist die am weitesten verbreitete Form. Sie äußert sich in Sehstörungen wie:
Bei der sensiblen Aura treten Kribbeln, Taubheitsgefühl oder ein „Ameisenlaufen” auf, meist beginnend an der Hand und sich über den Arm bis ins Gesicht ausbreitend.
Seltener können vorübergehende Sprachstörungen auftreten, z.B. Schwierigkeiten beim Finden von Wörtern oder beim Sprechen.
Eine sehr seltene Sonderform ist die hemiplegische Migräne, bei der es zu vorübergehenden Lähmungserscheinungen einer Körperseite kommt.
Die Diagnose einer Migräne mit Aura wird in erster Linie klinisch gestellt, das heißt auf Basis der Krankengeschichte und der Beschreibung der Symptome durch den Patienten. Die Kriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft (IHS) geben dabei genaue Leitlinien vor. Weiterführende Untersuchungen wie ein MRT (Magnetresonanztomografie) oder ein EEG (Elektroenzephalogramm) werden eingesetzt, um andere Erkrankungen wie einen Schlaganfall oder Epilepsie auszuschließen.
Die Behandlung der Migräne mit Aura umfasst akute Maßnahmen während des Anfalls sowie vorbeugende Therapien.
Bei häufigen oder schweren Attacken kann eine Vorbeugungstherapie sinnvoll sein. Eingesetzte Wirkstoffe umfassen:
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