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Die Mineralstoffzufuhr beschreibt die Aufnahme lebensnotwendiger anorganischer Nährstoffe über die Nahrung. Sie ist essenziell für Knochen, Muskeln, Nerven und den Stoffwechsel.
Die Mineralstoffzufuhr beschreibt die Aufnahme lebensnotwendiger anorganischer Nährstoffe über die Nahrung. Sie ist essenziell für Knochen, Muskeln, Nerven und den Stoffwechsel.
Unter Mineralstoffzufuhr versteht man die gezielte Aufnahme anorganischer Nährstoffe über die tägliche Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel. Mineralstoffe sind lebensnotwendige Substanzen, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann und daher regelmäßig über die Nahrung aufnehmen muss. Sie übernehmen zentrale Aufgaben im Stoffwechsel, beim Aufbau von Knochen und Zähnen, bei der Reizweiterleitung in Nerven und Muskeln sowie bei der Regulierung des Wasserhaushalts.
Mineralstoffe werden je nach ihrem täglichen Bedarf in zwei Hauptgruppen eingeteilt:
Die einzelnen Mineralstoffe erfüllen im Körper vielfältige und unverzichtbare Funktionen:
Eine ausgewogene Ernährung liefert in der Regel alle notwendigen Mineralstoffe in ausreichender Menge. Wichtige Lebensmittelquellen sind:
Die Referenzwerte für die Mineralstoffzufuhr werden von Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Beispielwerte für Erwachsene:
Eine unzureichende Mineralstoffzufuhr kann zu verschiedenen Mangelzuständen führen:
Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Mineralstoffversorgung:
In bestimmten Fällen kann eine gezielte Supplementierung mit Mineralstoffpräparaten sinnvoll sein, etwa bei nachgewiesenem Mangel, in der Schwangerschaft oder bei eingeschränkter Nahrungsaufnahme. Eine Überdosierung einzelner Mineralstoffe – insbesondere durch Nahrungsergänzungsmittel – kann jedoch auch gesundheitsschädlich sein. So kann beispielsweise eine zu hohe Zufuhr von Selen zu Vergiftungserscheinungen führen. Supplementierungen sollten daher immer in Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen.
Mineralstoffe können miteinander und mit anderen Nährstoffen in Wechselwirkung treten. So hemmt beispielsweise Kalzium die Aufnahme von Eisen, wenn beide gleichzeitig eingenommen werden. Vitamin C hingegen verbessert die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen. Solche Interaktionen sind bei der Planung einer ausgewogenen Ernährung oder Supplementierung zu beachten.
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