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Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine natuerlich vorkommende schwefelhaltige Verbindung, die als Naehrungsergaenzungsmittel bei Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt wird.
Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine natuerlich vorkommende schwefelhaltige Verbindung, die als Nahrungsergaenzungsmittel bei Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt wird.
Methylsulfonylmethan (MSM), auch als Dimethylsulfon bekannt, ist eine natuerlich vorkommende organische Schwefelverbindung mit der chemischen Formel (CH₃)₂SO₂. Sie findet sich in kleinen Mengen in verschiedenen Lebensmitteln wie Obst, Gemuese, Getreide und Milchprodukten. Als Nahrungsergaenzungsmittel wird MSM haeufig in Pulver- oder Kapselform angeboten und ist besonders fuer seine potenziell entzuendungshemmenden und knorpelschuetzenden Eigenschaften bekannt.
MSM liefert dem Koerper organisch gebundenen Schwefel, der fuer zahlreiche physiologische Prozesse unentbehrlich ist. Schwefel ist ein wesentlicher Bestandteil von Aminosaeuren wie Methionin und Cystein sowie von Strukturproteinen wie Kollagen und Keratin.
Das haeufigste Anwendungsgebiet von MSM-Praeparaten sind Gelenkschmerzen, insbesondere bei Osteoarthrose. Mehrere klinische Studien zeigen, dass eine regelmaessige MSM-Einnahme Schmerzen und Steifigkeit lindern sowie die koerperliche Funktion verbessern kann. Die Evidenz gilt als vielversprechend, ist jedoch noch nicht abschliessend.
MSM wird auch von Sportlerinnen und Sportlern eingesetzt, um muskelkateraehnliche Beschwerden nach intensiver koerperlicher Belastung zu reduzieren. Studien deuten darauf hin, dass MSM oxidativen Stress nach dem Sport verringern und die Erholungszeit verkuerzen kann.
Erste Untersuchungen weisen darauf hin, dass MSM saisonale Allergiesymptome wie Niesen, Nasenfluss und Augenreizungen lindern koennte, moeglicherweise durch seine entzuendungshemmende Wirkung auf die Schleimhaeute.
Da Schwefel ein Grundbaustein von Keratin und Kollagen ist, wird MSM auch zur Foerderung von Hautgesundheit, Haarkraft und Nagelwachstum eingesetzt. Erste Studien zeigen positive Effekte auf die Hautelastizitaet und das Erscheinungsbild feiner Falten.
MSM kommt natuerlich in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor, jedoch meist nur in sehr geringen Mengen:
Die Mengen in der Nahrung reichen in der Regel nicht aus, um therapeutische Effekte zu erzielen, weshalb bei gezielter Anwendung auf Nahrungsergaenzungsmittel zurueckgegriffen wird.
Eine allgemein anerkannte offizielle Tagesdosis fuer MSM als Nahrungsergaenzungsmittel existiert nicht. In klinischen Studien wurden haeufig Dosen von 1.500 bis 6.000 mg pro Tag, aufgeteilt in zwei bis drei Einnahmen, eingesetzt. Es empfiehlt sich, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese bei guter Vertraeglichkeit schrittweise zu steigern. Eine aerztliche Ruecksprache ist bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme ratsam.
MSM gilt bei oraler Einnahme in ueblichen Dosierungen als gut vertraeglich und sicher. Gelegentlich berichten Anwenderinnen und Anwender von:
Fuer Schwangere, Stillende und Kinder liegen keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor, weshalb die Einnahme in diesen Gruppen ohne aerztlichen Rat nicht empfohlen wird. Wechselwirkungen mit blutverdünnenden Medikamenten wie Warfarin sind moeglich und sollten aerztlich abgeklaert werden.
MSM kann die Aufnahme und Wirkung bestimmter Stoffe beeinflussen:
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