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Der Makronährstoffbedarf beschreibt die täglich benötigte Menge an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Er variiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht und körperlicher Aktivität.
Der Makronährstoffbedarf beschreibt die täglich benötigte Menge an Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Er variiert je nach Alter, Geschlecht, Körpergewicht und körperlicher Aktivität.
Der Makronährstoffbedarf bezeichnet die täglich notwendige Zufuhr der drei Hauptnährstoffgruppen: Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiß) und Fette. Diese Makronährstoffe liefern dem Körper Energie und erfüllen lebensnotwendige Bau- und Regulationsfunktionen. Die benötigte Menge hängt von individuellen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körperzusammensetzung, Gesundheitszustand und körperlicher Aktivität ab.
Kohlenhydrate sind die bevorzugte Energiequelle des menschlichen Körpers, insbesondere für Gehirn und Muskeln. Sie liefern 4 Kilokalorien (kcal) pro Gramm. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass Kohlenhydrate etwa 50–55 % der täglichen Gesamtenergiezufuhr ausmachen sollten. Bevorzugt werden sollten komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse, da sie den Blutzucker langsamer ansteigen lassen und länger sättigen.
Proteine sind essenziell für den Aufbau und die Reparatur von Körpergewebe, die Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern sowie für das Immunsystem. Sie liefern ebenfalls 4 kcal pro Gramm. Die DGE empfiehlt für gesunde Erwachsene eine Proteinzufuhr von etwa 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Bei älteren Menschen, Sportlern oder in bestimmten Krankheitsphasen kann der Bedarf auf bis zu 1,2–2,0 g pro Kilogramm Körpergewicht steigen.
Fette sind unverzichtbar für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K), die Produktion von Hormonen, die Zellmembranstruktur sowie als Energiespeicher. Sie liefern mit 9 kcal pro Gramm die meiste Energie aller Makronährstoffe. Die DGE empfiehlt, dass Fette etwa 30–35 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen sollten, mit einem Fokus auf ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen und fettem Fisch.
Für einen durchschnittlichen gesunden Erwachsenen gelten folgende Richtwerte laut DGE und WHO:
Diese Werte sind als Orientierungsrahmen zu verstehen und können je nach individueller Situation angepasst werden.
Der persönliche Makronährstoffbedarf wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst:
Der Gesamtenergiebedarf eines Menschen setzt sich aus dem Grundumsatz (Energiebedarf in Ruhe) und dem Leistungsumsatz (zusätzliche Energie durch Aktivität) zusammen. Der sogenannte PAL-Wert (Physical Activity Level) beschreibt den durchschnittlichen täglichen Energiebedarf bezogen auf den Grundumsatz. Aus dem Gesamtenergiebedarf lässt sich ableiten, wie viele Gramm der einzelnen Makronährstoffe täglich zugeführt werden sollten.
Eine ausgewogene Makronährstoffzufuhr lässt sich durch eine abwechslungsreiche Ernährung mit naturbelassenen Lebensmitteln gut erreichen. Folgende Tipps helfen bei der Umsetzung:
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