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Myotendinös bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Muskel und Sehne. Verletzungen in dieser Zone sind häufig im Sport und können zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen.
Myotendinös bezeichnet den Übergangsbereich zwischen Muskel und Sehne. Verletzungen in dieser Zone sind häufig im Sport und können zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen führen.
Der Begriff myotendinös setzt sich aus den griechischen bzw. lateinischen Wörtern myo (Muskel) und tendo (Sehne) zusammen. Er beschreibt alles, was den Übergang zwischen einem Muskel und der dazugehörigen Sehne betrifft. Dieser Bereich wird auch als myotendinöser Übergang oder muskulotendinöse Junktion bezeichnet und ist eine anatomisch und funktionell besonders wichtige Zone des Bewegungsapparates.
Am myotendinösen Übergang verzahnen sich Muskelzellen (Myofibrillen) direkt mit den Kollagenfasern der Sehne. Diese strukturelle Verbindung ermöglicht die Übertragung von Zugkräften vom kontrahierenden Muskel auf den Knochen. Die Zone ist durch eine stark vergrößerte Zelloberfläche charakterisiert, was die Kraftübertragungsfläche maximiert.
Der myotendinöse Übergang gilt als eine der verletzungsanfälligsten Strukturen des Bewegungsapparates. Besonders bei exzentrischer Muskelbelastung – also wenn der Muskel sich gleichzeitig anspannt und verlängert – entstehen hier häufig Muskel-Sehnen-Verletzungen.
Die Symptome hängen vom Schweregrad der Verletzung ab und umfassen typischerweise:
Die Diagnose myotendinöser Verletzungen erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren:
Die Therapie richtet sich nach dem Verletzungsgrad und dem individuellen Bedarf des Patienten:
Bei vollständigen Rupturen oder ausbleibender konservativer Heilung kann eine operative Refixation der Sehne an den Muskel notwendig sein, gefolgt von einem strukturierten Rehabilitationsprogramm.
Myotendinöse Verletzungen können durch gezielte Maßnahmen reduziert werden:
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