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Moyamoya ist eine seltene Gefäßerkrankung des Gehirns, bei der sich die großen Hirnarterien verengen und das Schlaganfallrisiko steigt.
Moyamoya ist eine seltene Gefäßerkrankung des Gehirns, bei der sich die großen Hirnarterien verengen und das Schlaganfallrisiko steigt.
Moyamoya ist eine seltene, fortschreitende Erkrankung der Blutgefäße im Gehirn. Der Name stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „eine Rauchwolke“ – ein Hinweis auf das charakteristische Bild, das die erkrankten Gefäße in der Bildgebung zeigen. Bei dieser Erkrankung verengen sich die inneren Halsschlagadern (Arteria carotis interna) sowie die großen Arterien an der Basis des Gehirns zunehmend oder verschließen sich vollständig. Als Reaktion darauf bildet der Körper ein feines Netzwerk aus kleinen Ersatzgefäßen, die jedoch nicht ausreichend Blut transportieren können.
Die genaue Ursache der Moyamoya-Krankheit ist noch nicht vollständig geklärt. Man unterscheidet zwei Formen:
Die Erkrankung kommt häufiger in Ostasien vor, betrifft aber Menschen weltweit. Es gibt zwei Altersgipfel: Kinder zwischen 5 und 10 Jahren sowie Erwachsene zwischen 30 und 50 Jahren.
Die Symptome hängen davon ab, ob die Durchblutungsstörung zu einem ischämischen Schlaganfall (Mangeldurchblutung) oder zu einer Hirnblutung führt.
Die Diagnose wird durch bildgebende Verfahren gestellt:
Es gibt keine medikamentöse Therapie, die das Fortschreiten der Gefäßveränderungen aufhalten kann. Die Behandlung zielt auf die Verbesserung der Blutversorgung des Gehirns ab.
Die wichtigste Behandlungsoption ist die operative Wiederherstellung der Durchblutung (Revaskularisation). Man unterscheidet:
Nach einem Schlaganfall ist eine frühzeitige Rehabilitation essenziell, um verloren gegangene Funktionen bestmöglich wiederherzustellen. Dazu gehören Physiotherapie, Ergotherapie und Sprachtherapie.
Die Prognose hängt stark vom Zeitpunkt der Diagnose und der Behandlung ab. Ohne chirurgische Therapie schreitet die Erkrankung in vielen Fällen fort und führt zu weiteren Schlaganfällen und neurologischen Beeinträchtigungen. Nach erfolgreicher Revaskularisation kann das Schlaganfallrisiko deutlich gesenkt werden, insbesondere bei Kindern zeigen sich häufig gute Langzeitergebnisse.
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