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Mineralstoffmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der Körper nicht ausreichend mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt wird. Dies kann zu vielfältigen Gesundheitsbeschwerden führen.
Mineralstoffmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der Körper nicht ausreichend mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt wird. Dies kann zu vielfältigen Gesundheitsbeschwerden führen.
Mineralstoffmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der menschliche Körper nicht in ausreichender Menge mit einem oder mehreren essenziellen Mineralstoffen versorgt wird. Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss. Sie erfüllen lebenswichtige Funktionen: Sie stärken Knochen und Zähne, regulieren den Flüssigkeitshaushalt, unterstützen die Nervenfunktion und sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Mineralstoffe werden in zwei Gruppen unterteilt: Mengenmineralien (wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium und Phosphor), die in größeren Mengen benötigt werden, sowie Spurenelemente (wie Eisen, Zink, Jod, Selen, Kupfer und Mangan), die nur in sehr kleinen Mengen erforderlich sind, aber dennoch unverzichtbar sind.
Ein Mineralstoffmangel kann durch verschiedene Faktoren entstehen:
Eisenmangel ist weltweit einer der häufigsten Nährstoffmängel. Eisen ist essenziell für die Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der Sauerstoff im Blut transportiert. Ein Mangel kann zu Eisenmangelanämie führen.
Kalzium ist der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff im Körper und entscheidend für die Knochen- und Zahngesundheit sowie für die Muskelfunktion und Blutgerinnung. Ein Mangel erhöht das Risiko für Osteoporose.
Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und wichtig für Muskel- und Nervenfunktionen. Ein Mangel äußert sich häufig durch Muskelkrämpfe, Erschöpfung und Schlafstörungen.
Jod wird für die Produktion von Schilddrüsenhormonen benötigt. Ein Mangel kann zu Schilddrüsenvergrößerung (Kropf) und bei Schwangeren zu Entwicklungsstörungen beim Kind führen.
Zink unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und das Wachstum. Ein Mangel kann zu erhöhter Infektanfälligkeit, Haarausfall und Wachstumsverzögerungen führen.
Selen wirkt als Antioxidans und schützt Zellen vor oxidativem Stress. Es ist außerdem wichtig für die Schilddrüsenfunktion und das Immunsystem.
Die Symptome eines Mineralstoffmangels sind vielfältig und hängen vom betroffenen Mineralstoff ab. Häufige allgemeine Zeichen sind:
Die Diagnose eines Mineralstoffmangels erfolgt in der Regel durch:
Die wirksamste Maßnahme bei einem leichten Mineralstoffmangel ist die gezielte Anpassung der Ernährung. Mineralstoffreiche Lebensmittel sind zum Beispiel:
Bei nachgewiesenem Mangel können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Die Einnahme sollte jedoch stets in Absprache mit einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen, da eine Überdosierung einzelner Mineralstoffe gesundheitsschädlich sein kann. Besonders Eisen, Kalzium und Selen sollten nur nach ärztlicher Empfehlung supplementiert werden.
Liegt eine Erkrankung als Ursache des Mineralstoffmangels vor (z. B. Zöliakie oder eine Nierenerkrankung), ist die Behandlung dieser Grunderkrankung essenziell, um den Mangel dauerhaft zu beheben.
Bestimmte Personengruppen sind besonders anfällig für Mineralstoffmängel:
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