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Eine Metallallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf bestimmte Metalle wie Nickel, Kobalt oder Chrom. Sie äußert sich häufig als Kontaktdermatitis.
Eine Metallallergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf bestimmte Metalle wie Nickel, Kobalt oder Chrom. Sie äußert sich häufig als Kontaktdermatitis.
Eine Metallallergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf den Kontakt mit bestimmten Metallen oder deren Ionen. Es handelt sich dabei meist um eine Typ-IV-Überempfindlichkeitsreaktion (verzögerte Hypersensitivität), bei der T-Lymphozyten des Immunsystems auf das Metall als Fremdstoff reagieren. Zu den häufigsten auslösenden Metallen gehören Nickel, Kobalt, Chrom, Palladium und Quecksilber. Metallallergien zählen zu den verbreitetsten Kontaktallergien weltweit.
Eine Metallallergie entsteht durch wiederholten Hautkontakt oder Schleimhautkontakt mit metallhaltigen Substanzen. Beim ersten Kontakt wird das Immunsystem sensibilisiert; bei erneutem Kontakt kommt es zur allergischen Reaktion.
Die Symptome einer Metallallergie treten typischerweise 12 bis 72 Stunden nach dem Kontakt mit dem auslösenden Metall auf. Sie manifestieren sich vorwiegend an der Kontaktstelle, können aber auch systemische Reaktionen hervorrufen.
Die wichtigste diagnostische Methode zur Abklärung einer Metallallergie ist der Epikutantest (Patch-Test). Dabei werden standardisierte Allergenlösungen auf Pflaster aufgetragen und für 48 Stunden auf der Rückenhaut fixiert. Nach 48 und 72 Stunden wird die Hautreaktion beurteilt.
Eine ursächliche Heilung der Metallallergie ist derzeit nicht möglich. Die Behandlung zielt darauf ab, den Kontakt mit dem auslösenden Metall zu vermeiden und die Symptome zu lindern.
Die wirksamste Maßnahme ist die konsequente Allergenkarenz, also das vollständige Meiden des auslösenden Metalls. Nickelfreier Schmuck, beschichtete Metallgegenstände oder alternative Materialien können helfen.
Wenn ein Metallimplantat (z. B. eine Hüftprothese oder ein Dentalimplantat) als Auslöser identifiziert wird, kann in schweren Fällen ein Austausch gegen metallfreie Alternativen (z. B. Keramik oder Titan) erforderlich sein.
Zur Vorbeugung einer Metallallergie empfiehlt sich die Verwendung von nickelfreiem oder hypoallergenem Schmuck, insbesondere beim Ohrlochstechen. Personen mit bekannter Allergie sollten vor geplanten Operationen oder dem Einsetzen von Implantaten ihren behandelnden Arzt informieren.
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