Morbus Menière – Symptome, Ursachen & Behandlung
Morbus Menière verursacht Schwindel, Hörverlust und Tinnitus. Erfahre, wie die Innenohrerkrankung behandelt und gemildert werden kann.
Wissenswertes über "Morbus Menière"
Morbus Menière ist eine chronische Erkrankung des Innenohrs, die durch wiederkehrende Schwindelanfälle, Hörminderung und Tinnitus gekennzeichnet ist.
Die Beschwerden bei Morbus Menière entstehen durch eine Störung des Flüssigkeitsgleichgewichts im Innenohr (Endolymphsystem), wodurch der Druck auf die Hör- und Gleichgewichtsorgane ansteigt. Die Erkrankung betrifft meist nur ein Ohr und verläuft in unregelmäßigen Schüben.
Typisch sind plötzliche Drehschwindelattacken, die von Übelkeit, Erbrechen und einem Druckgefühl im Ohr begleitet werden. Während oder nach einem Anfall kann das Hörvermögen vorübergehend oder dauerhaft abnehmen. Zwischen den Anfällen fühlen sich viele Betroffene beschwerdefrei, wobei die Häufigkeit und Intensität im Verlauf variieren können.
Die Therapie zielt darauf ab, die Anfallshäufigkeit zu reduzieren und die Beschwerden zu lindern. Eingesetzt werden Medikamente zur Regulierung des Flüssigkeitshaushalts (z. B. Betahistin), entzündungshemmende Maßnahmen und Ernährungsanpassungen – insbesondere salzarme Kost. Ergänzend können Magnesium, Vitamin B-Komplexe und Antioxidantien die Durchblutung und Nervenfunktion im Innenohr unterstützen. Stressabbau, regelmäßiger Schlaf und Bewegung wirken zusätzlich stabilisierend auf das Gleichgewichtssystem.
Wichtigste Fakten zu Morbus Menière
- Chronische Innenohrerkrankung mit Schwindel, Hörverlust und Tinnitus
- Ursache: gestörtes Flüssigkeitsgleichgewicht im Innenohr
- Therapie: Betahistin, Ernährungsanpassung, Stressreduktion
- Unterstützend: Magnesium, B-Vitamine, Antioxidantien
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