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Der Metacarpus (Mittelhand) bezeichnet die fünf Mittelhandknochen, die Handwurzel und Finger verbinden. Er bildet das knöcherne Grundgerüst der Hand.
Der Metacarpus (Mittelhand) bezeichnet die fünf Mittelhandknochen, die Handwurzel und Finger verbinden. Er bildet das knöcherne Grundgerüst der Hand.
Der Metacarpus, auch Mittelhand genannt, ist der mittlere Abschnitt der menschlichen Hand. Er besteht aus fünf länglichen Röhrenknochen, den sogenannten Ossa metacarpi (Metacarpalknochen I–V), die zwischen der Handwurzel (Carpus) und den Fingergrundgliedern (Phalangen) liegen. Die Mittelhandknochen bilden das knöcherne Grundgerüst der Handfläche und des Handrückens und sind entscheidend für Greif- und Haltefunktionen der Hand.
Jeder der fünf Mittelhandknochen gliedert sich in drei Abschnitte:
Der erste Metacarpalknochen (Daumen) ist kürzer und kräftiger als die übrigen vier. Die Knochen II bis V nehmen in ihrer Länge vom Zeigefinger zum kleinen Finger hin leicht ab. Zwischen den Mittelhandknochen verlaufen die Musculi interossei (Zwischenknochen-Muskeln), die für die Spreizung und Beugung der Finger wichtig sind.
Die Mittelhand erfüllt mehrere wichtige biomechanische Aufgaben:
Brüche der Mittelhandknochen (Metacarpalfrakturen) gehören zu den häufigsten Handverletzungen. Besonders verbreitet ist die sogenannte Boxerfraktur, ein Bruch des fünften Metacarpalknochens am Hals (Caput-naher Bereich), der typischerweise durch einen Faustschlag entsteht. Symptome sind Schmerzen, Schwellung und eingeschränkte Beweglichkeit. Die Behandlung erfolgt je nach Schwere konservativ (Schienung) oder operativ.
Die Metakarpophalangealgelenke sind häufig von rheumatoider Arthritis betroffen, was zu Schwellung, Schmerzen und im Verlauf zu Gelenkdeformitäten führen kann. Auch degenerative Veränderungen (Arthrose) können die MCP-Gelenke betreffen.
Bei der Dupuytren-Kontraktur (Morbus Dupuytren) kommt es zu einer Verdickung und Verkürzung der Palmaraponeurose, die von der Mittelhand ausgeht und zu einer Beugekontraktur der Finger führen kann.
Enchondrome sind gutartige Knorpelgeschwülste, die bevorzugt in den kurzen Röhrenknochen der Hand, also auch im Metacarpus, vorkommen. Sie sind häufig asymptomatisch, können aber zu Schwächung des Knochens und pathologischen Frakturen führen.
Zur Beurteilung des Metacarpus werden folgende diagnostische Verfahren eingesetzt:
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