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Melperon ist ein Neuroleptikum aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem bei Schlafstörungen und Unruhezuständen bei älteren Patienten eingesetzt wird.
Melperon ist ein Neuroleptikum aus der Gruppe der Butyrophenone, das vor allem bei Schlafstörungen und Unruhezuständen bei älteren Patienten eingesetzt wird.
Melperon ist ein antipsychotisch wirksames Arzneimittel aus der Klasse der Butyrophenone. Es gehört zu den sogenannten typischen (klassischen) Neuroleptika und wird in der Psychiatrie sowie in der Geriatrie eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Butyrophenonen wie Haloperidol weist Melperon eine deutlich schwächere antipsychotische Potenz auf, dafür aber eine ausgeprägte sedierende Wirkung, was seinen Einsatz bei bestimmten Patientengruppen begründet.
Melperon wird vor allem bei folgenden Erkrankungen und Zuständen eingesetzt:
Melperon wirkt vorrangig als Dopamin-D2-Rezeptor-Antagonist. Es blockiert Dopaminrezeptoren im zentralen Nervensystem, was zu einer Dämpfung von Erregungszuständen führt. Zusätzlich hat Melperon antagonistische Wirkungen an Histamin-H1-Rezeptoren, was seine sedierende Wirkung erklärt, sowie an Alpha-1-adrenergen Rezeptoren. Im Vergleich zu hochpotenten Neuroleptika ist die D2-Blockade von Melperon weniger stark ausgeprägt, weshalb extrapyramidale Nebenwirkungen seltener auftreten.
Melperon ist in Deutschland als Tabletten und als Tropflösung erhältlich. Die Dosierung wird individuell vom Arzt festgelegt und richtet sich nach dem Krankheitsbild, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Die Einnahme sollte stets nach ärztlicher Anweisung erfolgen. Melperon darf nicht abrupt abgesetzt werden, sondern sollte unter ärztlicher Begleitung ausgeschlichen werden.
Wie alle Arzneimittel kann Melperon Nebenwirkungen verursachen. Häufige und wichtige Nebenwirkungen umfassen:
Melperon sollte nicht eingenommen werden oder nur unter besonderer ärztlicher Überwachung, wenn folgende Zustände vorliegen:
Besondere Vorsicht ist bei älteren Patienten mit Demenz geboten, da Neuroleptika in dieser Gruppe das Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse (z. B. Schlaganfall) und die Sterblichkeit erhöhen können.
Melperon kann mit verschiedenen anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten:
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