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Der CRP-Wert zeigt Entzündungen im Körper an. Erhöhte Werte können auf Infektionen oder chronische Erkrankungen hinweisen.
Der CRP-Wert misst die Konzentration von C-reaktivem Protein im Blut.
Das C-reaktive Protein wird in der Leber gebildet und steigt schnell an, wenn im Körper Entzündungen oder Gewebeschäden auftreten. Ein CRP-Test wird häufig eingesetzt, um zwischen bakteriellen und viralen Infektionen zu unterscheiden oder den Verlauf einer Erkrankung zu überwachen.
Ein normaler CRP-Wert liegt meist unter 5 mg/L. Deutlich erhöhte Werte können auf akute Infektionen, Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen oder Gewebetrauma hinweisen. Stark erhöhte Werte treten oft bei bakteriellen Infektionen auf, während virale Infektionen typischerweise einen moderaten Anstieg verursachen.
Neben akuten Ursachen kann ein leicht erhöhter CRP-Wert auch ein Hinweis auf stille Entzündungen sein, die mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Übergewicht in Verbindung stehen. Deshalb wird der sogenannte hs-CRP-Test(High Sensitivity CRP) auch in der kardiovaskulären Risikobewertung eingesetzt.
Literaturangaben: