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Die Leishmaniose beim Hund ist eine durch Parasiten verursachte Infektionskrankheit, die über Sandmücken übertragen wird. Sie betrifft Haut, Organe und das Immunsystem und erfordert frühzeitige Diagnose sowie Behandlung.
Die Leishmaniose beim Hund ist eine durch Parasiten verursachte Infektionskrankheit, die über Sandmücken übertragen wird. Sie betrifft Haut, Organe und das Immunsystem und erfordert frühzeitige Diagnose sowie Behandlung.
Die Leishmaniose beim Hund (auch canine Leishmaniasis) ist eine durch den einzelligen Parasiten Leishmania infantum verursachte Infektionskrankheit. Sie gehört zu den sogenannten Zoonosen, das heißt, sie kann unter bestimmten Umständen auch auf den Menschen übertragen werden. Der Erreger wird hauptsächlich durch den Stich infizierter Sandmücken (Phlebotomus-Arten) übertragen und ist vor allem in südlichen Ländern wie dem Mittelmeerraum, Südamerika und Teilen Afrikas verbreitet.
Die Erkrankung wird durch den Parasiten Leishmania infantum ausgelöst, der durch den Stich einer infizierten weiblichen Sandmücke übertragen wird. Sandmücken sind vor allem in warmen, feuchten Regionen aktiv und stechen bevorzugt in der Dämmerung und nachts.
Die Symptome der caninen Leishmaniose sind sehr vielschichtig und können je nach Verlauf der Erkrankung variieren. Viele Hunde können den Parasiten über längere Zeit tragen, ohne Symptome zu zeigen. Bei einem Ausbruch der Erkrankung sind jedoch folgende Zeichen häufig:
Die Diagnose der Leishmaniose beim Hund erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden:
Die Diagnosestellung erfolgt stets durch einen Tierärzt und sollte bei Hunden, die in Endemiegebieten waren oder dort leben, regelmäßig erfolgen.
Die Leishmaniose beim Hund ist in der Regel nicht vollständig heilbar, kann aber durch geeignete Therapien gut kontrolliert werden. Ziel der Behandlung ist die Unterdrückung des Parasiten und die Verbesserung der Lebensqualität des Tieres.
Da die Leishmaniose durch Sandmücken übertragen wird, ist ein wirksamer Insektenschutz die wichtigste Präventionsmaßnahme:
Die canine Leishmaniose ist eine Zoonose. Das bedeutet, dass der Parasit prinzipiell auch auf Menschen übertragen werden kann, allerdings fast ausschließlich durch den Stich einer infizierten Sandmücke und nicht direkt vom Hund auf den Menschen. Besonders immungschwächte Personen sollten dennoch Vorsicht walten lassen und regelmäßig ärztlichen Rat suchen, wenn ihr Hund in einem Endemiegebiet war.
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