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Das Löfgren-Syndrom ist eine akute Verlaufsform der Sarkoidose mit Fieber, Gelenkschwellungen, Erythema nodosum und vergrößerten Lymphknoten im Brustkorb.
Das Löfgren-Syndrom ist eine akute Verlaufsform der Sarkoidose mit Fieber, Gelenkschwellungen, Erythema nodosum und vergrößerten Lymphknoten im Brustkorb.
Das Löfgren-Syndrom ist eine akute und meist selbstlimitierende Verlaufsform der Sarkoidose, einer entzündlichen Erkrankung, bei der sich kleine Zellknötchen – sogenannte Granulome – im Gewebe bilden. Es wurde erstmals 1953 vom schwedischen Arzt Sven Löfgren beschrieben. Das Syndrom tritt häufiger bei jüngeren Erwachsenen auf und zeigt eine charakteristische Kombination aus mehreren Symptomen, die gemeinsam auftreten.
Die genaue Ursache des Löfgren-Syndroms ist noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine immunvermittelte Erkrankung, bei der das Immunsystem überreagiert und Granulome bildet. Folgende Faktoren werden diskutiert:
Das Löfgren-Syndrom ist durch eine typische Trias aus drei Leitsymptomen gekennzeichnet:
Weitere häufige Begleitsymptome sind:
Die Diagnose des Löfgren-Syndroms erfolgt in erster Linie klinisch, also anhand des typischen Beschwerdebildes. Es sind keine invasiven Untersuchungen wie eine Gewebebiopsie erforderlich, wenn die klassische Symptomkombination vorliegt. Folgende diagnostische Maßnahmen werden eingesetzt:
Bei den meisten Patienten verläuft das Löfgren-Syndrom selbstlimitierend, d. h. es heilt innerhalb von 6 bis 24 Monaten ohne spezifische Therapie aus. Die Prognose ist insgesamt sehr gut. Die Behandlung zielt auf die Linderung der Symptome ab:
Bei schwerem Verlauf oder unzureichendem Ansprechen auf NSAR können Kortikosteroide wie Prednisolon eingesetzt werden. Diese wirken entzündungshemmend und beschleunigen die Rückbildung der Symptome.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Erkrankung vollständig ausheilt und keine chronische Sarkoidose entsteht. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen kann die Erkrankung in eine chronische Form übergehen.
Das Löfgren-Syndrom hat im Vergleich zu anderen Formen der Sarkoidose eine sehr gute Prognose. Die Spontanheilungsrate liegt bei über 80 %. Patienten mit dem HLA-DRB1*03-Genotyp haben besonders häufig einen günstigen Verlauf.
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