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Die Lymphgefäßentzündung (Lymphangitis) ist eine Entzündung der Lymphgefäße, meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst. Sie zeigt sich typischerweise durch rote Streifen auf der Haut.
Die Lymphgefäßentzündung (Lymphangitis) ist eine Entzündung der Lymphgefäße, meist durch bakterielle Infektionen ausgelöst. Sie zeigt sich typischerweise durch rote Streifen auf der Haut.
Die Lymphgefäßentzündung, medizinisch als Lymphangitis bezeichnet, ist eine Entzündung der Lymphgefäße. Das Lymphsystem ist ein wichtiger Teil des Immunsystems und transportiert Gewebsflüssigkeit, Immunzellen und Abfallstoffe durch den Körper. Wenn Krankheitserreger in die Lymphgefäße eindringen, kann es zu einer Entzündungsreaktion kommen, die ohne rechtzeitige Behandlung gefährliche Folgen haben kann.
In den meisten Fällen wird eine Lymphgefäßentzündung durch bakterielle Erreger verursacht, die über eine Wunde, einen Insektenstich oder eine Hautinfektion in das Lymphsystem eindringen.
Die Symptome einer Lymphgefäßentzündung können sich schnell entwickeln und sollten ernst genommen werden:
Besonders die roten Streifen auf der Haut gelten als charakteristisches Warnsignal und erfordern eine umgehende ärztliche Abklärung, da die Infektion sich schnell zu einer Blutvergiftung (Sepsis) ausweiten kann.
Die Diagnose wird in der Regel klinisch gestellt, das heißt durch die Beurteilung der typischen Symptome und der körperlichen Untersuchung. Ergänzend können folgende Untersuchungen durchgeführt werden:
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung.
Bei bakterieller Ursache ist die Gabe von Antibiotika die wichtigste Maßnahme. Je nach Schweregrad werden diese als Tabletten oder intravenös (über eine Vene) verabreicht. Häufig eingesetzte Antibiotika sind Penicillin, Amoxicillin oder Cephalosporine.
Die ursprüngliche Eintrittspforte der Infektion (z. B. eine Wunde oder ein Furunkel) muss ebenfalls behandelt werden, gegebenenfalls durch chirurgische Wundversorgung oder Drainage.
Bei schweren Verläufen, hohem Fieber oder Verdacht auf eine Sepsis ist eine stationäre Krankenhausbehandlung mit intravenöser Antibiotikagabe notwendig.
Bei rechtzeitiger Behandlung heilt eine Lymphgefäßentzündung in der Regel gut aus. Unbehandelt besteht jedoch die Gefahr einer lebensbedrohlichen Sepsis. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine sorgfältige Wundversorgung bereits bei kleinen Verletzungen sowie eine konsequente Behandlung von Hautinfektionen.
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