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Erhöhte Leukozytenwerte deuten oft auf Infektionen oder Entzündungen hin. Ursachen und Diagnose im Überblick.
Sind Leukozyten erhöht, spricht man in der Medizin von Leukozytose.
Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems und helfen, Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze zu bekämpfen. Ein Anstieg im Blutbild deutet häufig auf eine akute oder chronische Entzündung hin.
Ursachen für erhöhte Leukozytenwerte sind oft Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Gewebeschäden oder Stressreaktionen. Auch Medikamente wie Kortison oder eine Leukämie können den Wert steigern. Begleitend können Fieber, Müdigkeit oder Schwellungen der Lymphknoten auftreten.
Die Diagnose erfolgt über ein großes Blutbild, ggf. ergänzt durch weitere Laboruntersuchungen, Bildgebung oder Knochenmarkdiagnostik. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache – bei Infektionen kann sie z. B. Antibiotika, antivirale oder entzündungshemmende Therapien umfassen.
Literaturangaben: