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Die Laparoskopie ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren zur Untersuchung und Behandlung der Bauchhöhle. Dabei werden kleine Schnitte gesetzt und eine Kamera eingeführt.
Die Laparoskopie ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren zur Untersuchung und Behandlung der Bauchhöhle. Dabei werden kleine Schnitte gesetzt und eine Kamera eingeführt.
Die Laparoskopie (auch Bauchspiegelung genannt) ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren, bei dem Chirurginnen und Chirurgen das Innere der Bauchhöhle mithilfe einer kleinen Kamera – dem sogenannten Laparoskop – untersuchen oder behandeln. Im Gegensatz zu offenen Bauchoperationen werden bei der Laparoskopie nur wenige kleine Schnitte (sogenannte Inzisionen) von meist 0,5 bis 1,5 Zentimetern Länge benötigt. Dieses Verfahren wird sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eingesetzt.
Zu Beginn des Eingriffs wird die Bauchhöhle mit Kohlendioxidgas (CO₂) aufgefüllt, um den Bauchraum zu erweitern und die Sicht zu verbessern. Durch einen kleinen Schnitt wird dann das Laparoskop eingeführt, das mit einer winzigen Kamera und einer Lichtquelle ausgestattet ist. Das Bild wird auf einen Monitor übertragen, sodass das Operationsteam die inneren Organe in Echtzeit beobachten kann. Für operative Eingriffe werden zusätzliche kleine Schnitte gesetzt, durch die chirurgische Instrumente eingeführt werden.
Die Laparoskopie wird bei einer Vielzahl von medizinischen Indikationen eingesetzt:
Eine Laparoskopie wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Vor dem Eingriff sind häufig eine Blutuntersuchung, ein EKG sowie eine Nüchternheit von mindestens sechs Stunden erforderlich. Die Dauer des Eingriffs variiert je nach Art der Maßnahme zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden.
Die Laparoskopie bietet im Vergleich zur offenen Bauchoperation zahlreiche Vorteile:
Wie jede Operation birgt auch die Laparoskopie gewisse Risiken, die jedoch insgesamt gering sind:
Nach einer Laparoskopie verbleiben Patientinnen und Patienten je nach Eingriff für einige Stunden bis wenige Tage im Krankenhaus. Leichte Schmerzen, Blähungen durch das eingebrachte CO₂-Gas sowie ein Völlegefühl sind in den ersten Tagen normal. Körperliche Schonung und das Vermeiden schwerer körperlicher Arbeit werden für 1 bis 2 Wochen empfohlen. Kontrolluntersuchungen beim behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin sind ein wichtiger Teil der Nachsorge.
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