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Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine minimal-invasive Operation zur Entfernung der Gallenblase. Sie gilt als Standardverfahren bei Gallensteinen und ist schonender als offene Eingriffe.
Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine minimal-invasive Operation zur Entfernung der Gallenblase. Sie gilt als Standardverfahren bei Gallensteinen und ist schonender als offene Eingriffe.
Die laparoskopische Cholezystektomie ist ein minimal-invasiver chirurgischer Eingriff, bei dem die Gallenblase durch kleine Schnitte im Bauch entfernt wird. Im Gegensatz zur offenen Operation (Laparotomie) werden dabei lediglich wenige kleine Hautschnitte von etwa 0,5 bis 1,5 Zentimetern vorgenommen. Ein Laparoskop – eine dünne Kamera – sowie spezielle Instrumente werden durch diese Zugänge eingeführt, um die Gallenblase zu entfernen. Das Verfahren gilt heute als Goldstandard bei der Behandlung von Gallensteinen (Cholelithiasis) und anderen Erkrankungen der Gallenblase.
Die laparoskopische Cholezystektomie wird in folgenden Situationen empfohlen:
Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Der Chirurg legt zunächst ein Pneumoperitoneum an, indem Kohlendioxidgas in die Bauchhöhle eingeleitet wird. Dadurch entsteht ein Arbeitsraum, der die Sicht und die Beweglichkeit der Instrumente verbessert. Anschließend werden in der Regel vier kleine Schnitte gesetzt – einer im Bereich des Nabels für die Kamera und drei weitere für die Operationsinstrumente. Der Chirurg durchtrennt den Gallengang (Ductus cysticus) und die Gallenblasenarterie (Arteria cystica), bevor die Gallenblase aus dem Leberbett herausgelöst und durch einen der Zugänge geborgen wird. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei der laparoskopischen Cholezystektomie potenzielle Risiken:
Vor der Operation wird eine gründliche Untersuchung durchgeführt, darunter Bluttests, eine Ultraschalluntersuchung der Gallenblase und gegebenenfalls eine Magnetresonanzcholangiopankreatographie (MRCP) zur Darstellung der Gallenwege. Die Patienten müssen in der Regel ab Mitternacht vor dem Eingriff nüchtern bleiben.
Nach der Operation werden die Patienten für einige Stunden überwacht. Die meisten Patienten können das Krankenhaus nach 1–2 Tagen verlassen. Für etwa 1–2 Wochen sollten schwere körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die Ernährung kann schrittweise wieder aufgebaut werden – eine fettarme Kost in den ersten Wochen nach dem Eingriff wird oft empfohlen. Leichte Verdauungsbeschwerden nach der Operation sind häufig und klingen in der Regel von selbst ab.
Die Gallenblase ist kein lebenswichtiges Organ. Nach ihrer Entfernung fließt die Galle, die in der Leber produziert wird, kontinuierlich direkt in den Dünndarm, anstatt in der Gallenblase gespeichert zu werden. Die meisten Menschen vertragen dies gut. Einige Patienten berichten vorübergehend von Durchfall oder Fettverdauungsproblemen, die sich jedoch bei den meisten innerhalb weniger Wochen normalisieren.
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