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Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.
Losartan ist ein blutdrucksenkendes Medikament aus der Gruppe der AT1-Rezeptorblocker. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zum Schutz der Nieren bei Diabetes eingesetzt.
Losartan ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das zur Gruppe der Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), auch Sartane genannt, gehört. Es wird vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) eingesetzt. Darüber hinaus findet es Anwendung bei Herzinsuffizienz sowie zum Schutz der Nieren bei Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes und erhöhtem Blutdruck. Losartan ist als Wirkstoff weit verbreitet und in verschiedenen Dosierungen verfügbar, häufig als Losartan-Kalium-Salz.
Angiotensin II ist ein körpereigenes Hormon, das Blutgefässe verengt und dadurch den Blutdruck erhöht. Losartan blockiert gezielt die sogenannten AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II normalerweise bindet. Durch diese Blockade können die Blutgefässe nicht mehr so stark verengt werden, der Gefässwiderstand sinkt, und der Blutdruck normalisiert sich. Gleichzeitig wird die Ausschüttung von Aldosteron gehemmt, was zu einer verminderten Natrium- und Wasserretention in den Nieren führt – ein zusätzlicher blutdrucksenkender Effekt.
Die übliche Startdosis bei Bluthochdruck beträgt 50 mg einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis auf bis zu 100 mg täglich erhöht werden. Bei älteren Patientinnen und Patienten, bei eingeschränkter Leberfunktion oder bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika wird häufig mit einer niedrigeren Dosis von 25 mg begonnen. Losartan wird in der Regel als Tablette oral eingenommen und kann unabhängig von den Mahlzeiten angewendet werden. Die genaue Dosierung sollte stets von einer Ärztin oder einem Arzt festgelegt werden.
Losartan wird von den meisten Patientinnen und Patienten gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
Im Gegensatz zu ACE-Hemmern verursacht Losartan deutlich seltener Reizhusten, da es den Abbau von Bradykinin nicht beeinflusst.
Losartan darf nicht eingenommen werden bei:
Wichtige Wechselwirkungen bestehen mit kaliumsparenden Diuretika, NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen, Lithium sowie anderen blutdrucksenkenden Mitteln. Eine regelmässige Kontrolle des Blutdrucks, der Nierenwerte und des Kaliumspiegels ist während der Therapie empfohlen.
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