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Basenfasten ist eine Ernährungsform, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel verzehrt werden, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu unterstützen.
Basenfasten ist eine Ernährungsform, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel verzehrt werden, um den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu unterstützen.
Basenfasten ist eine Form des Fastens, bei der für einen bestimmten Zeitraum ausschließlich basenbildende Lebensmittel konsumiert werden. Im Gegensatz zum klassischen Fasten, bei dem auf Nahrung weitgehend verzichtet wird, dürfen beim Basenfasten reichlich Gemüse, Obst, Kräuter und bestimmte Getreideprodukte gegessen werden. Ziel ist es, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu entlasten und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Typische Durchführungszeiträume liegen zwischen 7 und 14 Tagen.
Der menschliche Körper reguliert seinen pH-Wert im Blut sehr präzise zwischen 7,35 und 7,45 – ein leicht basisches Milieu. Viele Befürworter des Basenfastens gehen davon aus, dass eine moderne Ernährung reich an Fleisch, Zucker, Weißmehl und verarbeiteten Lebensmitteln den Körper mit säurebildenden Stoffwechselprodukten belastet. Das Basenfasten soll dem entgegenwirken, indem es die Aufnahme säurebildender Nahrungsmittel temporär aussetzt.
Medizinisch ist zu betonen, dass gesunde Nieren und Lungen den pH-Wert des Blutes eigenständig regulieren. Dennoch kann die Umstellung auf eine basenreiche Kost die Ausscheidungsorgane entlasten und eine nährstoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung fördern.
Viele Menschen berichten nach einer Basenfastenkur über ein gesteigertes Wohlbefinden, mehr Energie und eine verbesserte Verdauung. Mögliche positive Effekte umfassen:
Eine typische Basenfastenkur läuft in drei Phasen ab:
Schrittweises Reduzieren säurebildender Lebensmittel, um den Übergang zu erleichtern und Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen zu minimieren.
Ausschließlicher Verzehr basenbildender Lebensmittel. Reichlich trinken (mindestens 2 Liter Wasser oder Kräutertee täglich) wird empfohlen. Körperliche Aktivität wie Spaziergänge, Yoga oder leichtes Stretching kann die Kur unterstützen.
Langsames Wiedereinführen weiterer Lebensmittelgruppen, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu überlasten und die gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag zu integrieren.
Basenfasten gilt allgemein als gut verträglich. In der Anfangsphase können jedoch folgende Beschwerden auftreten:
Personen mit bestimmten Erkrankungen wie Niereninsuffizienz, Essstörungen oder Schwangere sollten vor Beginn einer Basenfastenkur ärztlichen Rat einholen.
Die Behauptung, dass Ernährung den Blut-pH-Wert direkt verändern kann, ist wissenschaftlich nicht belegt. Der Körper reguliert diesen Wert autonom und sehr präzise. Dennoch zeigen Studien, dass eine pflanzenbetonte, gemüsereiche Ernährung – wie sie beim Basenfasten praktiziert wird – zahlreiche gesundheitliche Vorteile hat, darunter ein reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Das Basenfasten ist daher weniger als medizinische Therapie, sondern eher als Ernährungsimpuls und Bewusstseinswandel zu verstehen.
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