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Die Beikosteinführung bezeichnet den Übergang vom ausschließlichen Stillen oder Fläschchengeben zur festen Nahrung beim Säugling, empfohlen ab dem 6. Lebensmonat.
Die Beikosteinführung bezeichnet den Übergang vom ausschließlichen Stillen oder Fläschchengeben zur festen Nahrung beim Säugling, empfohlen ab dem 6. Lebensmonat.
Die Beikosteinführung beschreibt den schrittweisen Prozess, bei dem ein Säugling neben Muttermilch oder Säuglingsnahrung erstmals feste oder breiförmige Nahrung erhält. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in der kindlichen Entwicklung und legt den Grundstein für eine gesunde Ernährung im späteren Leben. Fachgesellschaften wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen, mit der Beikost frühestens zu Beginn des 5. und spätestens zu Beginn des 7. Lebensmonats zu starten.
Der optimale Zeitpunkt für die Beikosteinführung richtet sich nicht allein nach dem Alter, sondern auch nach der Entwicklungsreife des Kindes. Folgende Zeichen deuten darauf hin, dass ein Baby bereit für Beikost ist:
Traditionell wird als erster Brei ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei empfohlen. Dieser liefert wichtige Nährstoffe wie Eisen, das in der zweiten Lebenshälfte in erhöhtem Maße benötigt wird, da die Eisenspeicher des Neugeborenen abnehmen. Es empfiehlt sich, zunächst nur eine neue Zutat einzuführen und einige Tage abzuwarten, bevor eine weitere hinzugefügt wird.
Nach dem Gemüsebrei folgen in der Regel ein Milch-Getreide-Brei (z.B. mit Vollmilch und Getreideflocken) und ein Getreide-Obst-Brei. Diese drei Breimahlzeiten ersetzen nach und nach die Stillmahlzeiten oder Flaschenmahlzeiten.
Eine alternative oder ergänzende Methode ist das sogenannte Baby-Led Weaning (BLW), bei dem dem Kind von Anfang an weiche, altersgerechte Stücke zum selbstständigen Greifen und Essen angeboten werden. Dieser Ansatz fördert die motorische Entwicklung und die Selbstregulation des Essens.
Mit Beginn der Beikost steigt der Bedarf an bestimmten Nährstoffen. Besonders wichtig sind:
Die Einführung von Beikost bedeutet nicht, dass das Stillen aufgehört werden muss. Die WHO empfiehlt, Kinder neben der Beikost bis zum vollendeten 2. Lebensjahr oder länger zu stillen. Muttermilch bleibt eine wichtige Nährstoff- und Immunschutzquelle auch in der Beikostphase.
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