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Blasenschwäche bei Frauen bezeichnet den unkontrollierten Urinverlust und ist weit verbreitet. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Blasenschwäche bei Frauen bezeichnet den unkontrollierten Urinverlust und ist weit verbreitet. Erfahren Sie mehr über Ursachen, Symptome und Behandlung.
Blasenschwäche – medizinisch als Harninkontinenz bezeichnet – beschreibt den unfreiwilligen Verlust von Urin. Frauen sind davon deutlich häufiger betroffen als Männer. Schätzungen zufolge leidet etwa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens unter einer Form der Blasenschwäche. Trotz der hohen Verbreitung wird das Thema oft als tabu empfunden und bleibt medizinisch unterversorgt.
Die Ursachen einer Blasenschwäche bei Frauen sind vielfältig und hängen häufig mit anatomischen sowie hormonellen Besonderheiten zusammen:
Es werden verschiedene Formen der Harninkontinenz unterschieden:
Die Symptome variieren je nach Form der Blasenschwäche, umfassen jedoch typischerweise:
Die Diagnose einer Blasenschwäche erfolgt durch eine gründliche Untersuchung beim Frauenarzt oder Urologen:
Die meisten Fälle von Blasenschwäche können ohne Operation erfolgreich behandelt werden:
Bei Dranginkontinenz kommen häufig Anticholinergika oder Beta-3-Agonisten zum Einsatz, die die Blasenmuskulatur entspannen. Lokale Östrogentherapie kann bei postmenopausalen Frauen die Schleimhaut stärken.
Bei schwerer Belastungsinkontinenz kann ein Schlingeneingriff (TVT/TOT) in Betracht gezogen werden. Dabei wird ein Kunststoffband unter die Harnröhre gelegt, das diese bei Druckerhöhung stützt. Auch eine Kolposuspension ist möglich. Diese Eingriffe werden erst nach Ausschöpfen konservativer Maßnahmen empfohlen.
Speziell entwickelte Inkontinenzeinlagen, -hosen oder wiederverwendbare Produkte helfen dabei, den Alltag mit Blasenschwäche komfortabler zu gestalten.
Frauen sollten ärztliche Hilfe suchen, wenn der unfreiwillige Urinverlust den Alltag, die Lebensqualität oder das Wohlbefinden beeinträchtigt. Blasenschwäche ist behandelbar – ein frühzeitiges Gespräch mit dem Arzt ist der erste Schritt zur Verbesserung.
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