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Blutfettwerte geben Auskunft über die Konzentration von Fetten im Blut, wie Cholesterin und Triglyzeride. Sie sind wichtige Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Blutfettwerte geben Auskunft über die Konzentration von Fetten im Blut, wie Cholesterin und Triglyzeride. Sie sind wichtige Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Blutfettwerte bezeichnen die im Blut gemessenen Konzentrationen verschiedener Fettsubstanzen, sogenannter Lipide. Zu den wichtigsten Blutfettwerten gehören Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein), HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein) sowie Triglyzeride. Diese Werte spielen eine zentrale Rolle bei der Einschätzung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
LDL-Cholesterin wird häufig als schlechtes Cholesterin bezeichnet, da erhöhte Werte zur Ablagerung von Fettplaques in den Arterienwänden führen können. Dies fördert die Entstehung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
HDL-Cholesterin gilt als gutes Cholesterin, da es überschüssiges Cholesterin aus dem Blut abtransportiert und zur Leber zurückbringt. Höhere HDL-Werte sind mit einem geringeren Herzerkrankungsrisiko verbunden.
Triglyzeride sind die häufigste Form von Fett im Körper. Erhöhte Triglyzeridwerte können ebenfalls das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern und sind häufig mit Übergewicht, Diabetes oder übermäßigem Alkoholkonsum verbunden.
Der Gesamtcholesterinwert fasst alle Cholesterinanteile im Blut zusammen und gibt einen ersten Überblick über den Fettstoffwechsel. Zur genauen Risikobeurteilung werden jedoch stets die Einzelwerte (LDL, HDL, Triglyzeride) betrachtet.
Die Referenzwerte für Blutfettwerte können je nach Alter, Geschlecht und individuellem Gesundheitszustand variieren. Allgemein gelten folgende Orientierungswerte für Erwachsene:
Erhöhte Blutfettwerte, auch Hyperlipidämie oder Dyslipidämie genannt, können verschiedene Ursachen haben:
Die Bestimmung der Blutfettwerte erfolgt durch eine einfache Blutuntersuchung, idealerweise nach einer Nüchternperiode von 9 bis 12 Stunden. Der Arzt entnimmt eine Blutprobe und lässt im Labor die verschiedenen Lipidwerte analysieren. Regelmäßige Kontrollen werden ab dem 35. Lebensjahr oder bei bekannten Risikofaktoren empfohlen.
In vielen Fällen können Blutfettwerte durch Änderungen des Lebensstils positiv beeinflusst werden:
Wenn Lebensstilanpassungen nicht ausreichen, kommen Medikamente zum Einsatz. Die am häufigsten eingesetzten Wirkstoffe sind:
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