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Die Blutzuckerregulation bezeichnet den Prozess, durch den der Körper den Glukosespiegel im Blut in einem gesunden Bereich hält. Hormone wie Insulin und Glukagon spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Blutzuckerregulation bezeichnet den Prozess, durch den der Körper den Glukosespiegel im Blut in einem gesunden Bereich hält. Hormone wie Insulin und Glukagon spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Blutzuckerregulation beschreibt die Fähigkeit des menschlichen Körpers, den Glukosegehalt im Blut – den sogenannten Blutzuckerspiegel – in einem engen, gesunden Bereich zu halten. Glukose ist der wichtigste Energielieferant für alle Körperzellen, insbesondere für das Gehirn. Ein stabiler Blutzucker ist daher lebensnotwendig. Der Normbereich für nüchternen Blutzucker liegt bei gesunden Erwachsenen zwischen 70 und 100 mg/dl (3,9–5,6 mmol/l).
Die Blutzuckerregulation ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Organe und Botenstoffe:
Nach der Aufnahme kohlenhydrathaltiger Nahrung steigt der Glukosespiegel im Blut an. Die Betazellen der Bauchspeicheldrüse registrieren dies und schütten Insulin aus. Insulin wirkt wie ein Schlüssel: Es öffnet die Zellen für die Aufnahme von Glukose, fördert die Speicherung von Glukose als Glykogen in der Leber und im Muskel und hemmt gleichzeitig die Neubildung von Glukose in der Leber (Glukoneogenese). Der Blutzucker sinkt dadurch wieder auf den Normalwert.
Sinkt der Blutzucker – etwa durch Fasten, körperliche Aktivität oder zu viel Insulin – schütten die Alphazellen der Bauchspeicheldrüse Glukagon aus. Glukagon stimuliert die Leber, gespeichertes Glykogen abzubauen und Glukose ins Blut abzugeben (Glykogenolyse). Zusätzlich wird die Neubildung von Glukose aus Aminosäuren und anderen Vorstufen angeregt.
Die Zusammensetzung der Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Blutzuckerregulation. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index (GI) lassen den Blutzucker langsamer und gleichmäßiger ansteigen, was die Bauchspeicheldrüse entlastet und Blutzuckerschwankungen reduziert. Ballaststoffreiche Kost, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und nicht stärkehaltiges Gemüse fördern eine stabile Blutzuckerregulation. Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate hingegen führen zu raschen Blutzuckerspitzen.
Wenn die Blutzuckerregulation dauerhaft gestört ist, können ernsthafte Erkrankungen entstehen:
Der Blutzucker kann auf verschiedene Weisen gemessen und bewertet werden:
Neben der Ernährung gibt es weitere Faktoren, die eine gesunde Blutzuckerregulation fördern:
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