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Die Borreliose Behandlung erfolgt hauptsächlich mit Antibiotika. Frühzeitig erkannt, ist die Erkrankung gut heilbar.
Die Borreliose Behandlung erfolgt hauptsächlich mit Antibiotika. Frühzeitig erkannt, ist die Erkrankung gut heilbar.
Borreliose (auch Lyme-Borreliose genannt) ist eine durch Bakterien der Gattung Borrelia verursachte Infektionskrankheit, die durch den Stich infizierter Zecken übertragen wird. Sie kann verschiedene Organsysteme betreffen, darunter Haut, Nervensystem, Gelenke und Herz. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist entscheidend für eine vollständige Genesung.
Die Borreliose wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. Die Wahl des Antibiotikums, die Dauer und die Verabreichungsform hängen vom Stadium der Erkrankung und den betroffenen Organsystemen ab. Eine frühzeitige Behandlung im Anfangsstadium führt in den meisten Fällen zur vollständigen Heilung.
Im frühen Stadium, das typischerweise durch die sogenannte Wanderrote (Erythema migrans) gekennzeichnet ist, wird eine orale Antibiotikabehandlung eingesetzt. Übliche Mittel der ersten Wahl sind:
Wenn sich die Borrelien im Körper ausgebreitet haben und Organe wie das Nervensystem oder das Herz betroffen sind, wird die Behandlung intensiviert:
Im Spätstadium, etwa bei der Lyme-Arthritis (Gelenkentzündung), wird orales Doxycyclin oder Amoxicillin über 28 Tage eingesetzt. Bei fehlendem Ansprechen kann eine weitere intravenöse Antibiotikabehandlung notwendig sein.
Neben der antibiotischen Therapie können begleitende Maßnahmen zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden:
Einige Patienten berichten nach abgeschlossener Behandlung über anhaltende Beschwerden wie Müdigkeit, Schmerzen oder Konzentrationsprobleme – dieses Phänomen wird als Post-Lyme-Syndrom oder Post-Treatment Lyme Disease Syndrome (PTLDS) bezeichnet. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Eine verlängerte Antibiotikabehandlung wird hier von den Fachgesellschaften aktuell nicht empfohlen, da sie keinen nachgewiesenen zusätzlichen Nutzen zeigt und Risiken birgt.
Da es in Deutschland bislang keinen zugelassenen Impfstoff gegen Borreliose gibt, sind Präventionsmaßnahmen besonders wichtig:
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