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Borreliose Gelenkschmerzen entstehen durch eine Infektion mit Borrelien nach einem Zeckenstich. Die Lyme-Arthritis zählt zu den häufigsten Spätfolgen der Lyme-Borreliose.
Borreliose Gelenkschmerzen entstehen durch eine Infektion mit Borrelien nach einem Zeckenstich. Die Lyme-Arthritis zählt zu den häufigsten Spätfolgen der Lyme-Borreliose.
Borreliose Gelenkschmerzen sind ein typisches Symptom der Lyme-Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit. Der Erreger – das Bakterium Borrelia burgdorferi – kann nach einem Zeckenstich in den Körper gelangen und, wenn er unbehandelt bleibt, Wochen bis Monate später die Gelenke befallen. Diese Form der Gelenkentzündung wird als Lyme-Arthritis bezeichnet und ist eine der häufigsten Spätkomplikationen der Erkrankung.
Die Ursache der Borreliose Gelenkschmerzen ist eine Infektion mit Borrelien, die durch den Stich infizierter Schildzecken (vor allem Ixodes ricinus in Europa) übertragen wird. Die Bakterien können sich nach dem Eindringen in den Körper über das Blut in verschiedene Gewebe ausbreiten, darunter auch das Gelenkgewebe. Dort lösen sie eine Immunreaktion aus, die zu Entzündung und Schmerzen führt.
Die Gelenkbeschwerden bei Borreliose treten typischerweise in der Spätphase der Erkrankung auf, Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich. Besonders häufig ist das Kniegelenk betroffen, aber auch andere große Gelenke können betroffen sein.
Die Diagnose der Lyme-Arthritis erfolgt durch eine Kombination aus Krankengeschichte, klinischer Untersuchung und Laboruntersuchungen. Ein positiver Befund allein reicht nicht aus – die Diagnose muss immer klinisch eingeordnet werden.
Die Behandlung der Borreliose Gelenkschmerzen erfolgt primär mit Antibiotika. Bei frühzeitiger Therapie sind die Heilungschancen sehr gut.
Bei einem Teil der Patienten können Gelenkschmerzen und Erschöpfung auch nach abgeschlossener Antibiotikatherapie fortbestehen. Dieses Phänomen wird als Post-Lyme-Syndrom oder PTLDS (Post-Treatment Lyme Disease Syndrome) bezeichnet. Eine verlängerte Antibiotikagabe ist in diesem Fall nicht wirksam und wird nicht empfohlen.
Da es in Deutschland keine zugelassene Impfung gegen Lyme-Borreliose gibt, ist der beste Schutz die Vermeidung von Zeckenstichen:
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