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Borreliose-Symptome umfassen Hautveränderungen, Gelenkschmerzen und neurologische Beschwerden. Frühzeitige Erkennung ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
Borreliose-Symptome umfassen Hautveränderungen, Gelenkschmerzen und neurologische Beschwerden. Frühzeitige Erkennung ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.
Die Borreliose, auch bekannt als Lyme-Borreliose, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird. Übertragen wird sie hauptsächlich durch den Biss infizierter Zecken (vor allem des Gemeinen Holzbocks, Ixodes ricinus). Die Symptome der Borreliose sind vielfältig und hängen davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Man unterscheidet drei Stadien mit jeweils typischen Beschwerden.
Die ersten Symptome treten meist wenige Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich auf. Das charakteristischste Frühzeichen ist die Wanderröte (Erythema migrans): eine ringförmige, sich ausbreitende Hautrötung rund um die Einstichstelle. Dieses Zeichen tritt bei etwa 70–80 % der Betroffenen auf und gilt als starker Hinweis auf eine Borreliose-Infektion.
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können sich die Bakterien über das Blut im Körper ausbreiten. Wochen bis Monate nach dem Stich können folgende Beschwerden auftreten:
Monate bis Jahre nach der Erstinfektion kann sich eine chronische Lyme-Borreliose entwickeln. Die Beschwerden in diesem Stadium sind oft schwer und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen:
Die Borreliose wird ausschließlich durch den Stich infizierter Zecken übertragen. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer Infektion:
Bei einem Zeckenstich sollte die betroffene Stelle mehrere Wochen lang beobachtet werden. Ein Arztbesuch ist dringend empfohlen, wenn:
Eine frühzeitige antibiotische Therapie ist entscheidend, um schwere Spätkomplikationen zu vermeiden.
Die Diagnose einer Borreliose erfolgt durch die Kombination aus klinischem Befund und Laboruntersuchungen. Der Arzt wird nach dem Zeckenstich, dem Aufenthalt in Risikogebieten und den aktuellen Beschwerden fragen. Typische diagnostische Maßnahmen umfassen:
Hinweis: Antikörper können in den ersten Wochen nach einer Infektion noch negativ sein. Ein negativer Test schließt eine Borreliose daher nicht sicher aus.
Die Standardbehandlung der Borreliose erfolgt mit Antibiotika. Je nach Stadium und Schwere der Erkrankung werden folgende Wirkstoffe eingesetzt:
Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 2–4 Wochen. Bei frühzeitiger Therapie ist die Prognose sehr gut.
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