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Calcipotriol ist ein synthetisches Vitamin-D-Analogon, das zur äußerlichen Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt wird. Es hemmt das übermäßige Hautzellwachstum und reduziert Entzündungen.
Calcipotriol ist ein synthetisches Vitamin-D-Analogon, das zur äußerlichen Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt wird. Es hemmt das übermäßige Hautzellwachstum und reduziert Entzündungen.
Calcipotriol (auch bekannt als Calcipotriene) ist ein synthetisch hergestelltes Analogon von Vitamin D3 (Cholecalciferol). Es wird hauptsächlich als topisches Arzneimittel – also zur äußerlichen Anwendung auf der Haut – bei der Behandlung von Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) eingesetzt. Calcipotriol ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Salben, Cremes, Lösungen und Schäume.
Calcipotriol bindet an den Vitamin-D-Rezeptor (VDR) in den Hautzellen. Dieser Rezeptor reguliert die Genexpression und beeinflusst so mehrere wichtige Prozesse in der Haut:
Im Vergleich zu natürlichem Vitamin D3 hat Calcipotriol eine deutlich geringere Wirkung auf den Kalziumstoffwechsel, was das Risiko einer Hyperkalzämie (erhöhter Kalziumspiegel im Blut) bei bestimmungsgemäßer Anwendung erheblich reduziert.
Calcipotriol wird primär eingesetzt bei:
Calcipotriol wird in der Regel einmal oder zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Die empfohlene maximale Wochendosis beträgt für Erwachsene in der Regel 100 g der Salbenformulierung (entsprechend 5 mg Calcipotriol pro Woche), um systemische Effekte auf den Kalziumstoffwechsel zu vermeiden. Die Behandlungsdauer und genaue Dosierung sollten stets ärztlich festgelegt werden.
Calcipotriol wird häufig auch in Kombinationspräparaten mit topischen Kortikosteroiden (z. B. Betamethason-Dipropionat) angewendet. Diese Kombination nutzt die synergistische Wirkung beider Wirkstoffe und kann die Wirksamkeit im Vergleich zur Monotherapie steigern.
Calcipotriol wird im Allgemeinen gut vertragen, kann aber folgende Nebenwirkungen verursachen:
Calcipotriol sollte nicht angewendet werden bei:
Wechselwirkungen sind selten, da die systemische Resorption bei topischer Anwendung gering ist. Bei gleichzeitiger Einnahme von kalziumerhöhenden Präparaten oder Vitamin-D-Supplementen ist Vorsicht geboten.
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