-
DE
Cannabigerol (CBG) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze mit wachsendem Forschungsinteresse für medizinische Anwendungen.
Cannabigerol (CBG) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze mit wachsendem Forschungsinteresse für medizinische Anwendungen.
Cannabigerol (CBG) ist ein natürlich vorkommendes Cannabinoid, das in der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gebildet wird. Es gilt als die sogenannte Muttersubstanz vieler anderer Cannabinoide, da es als biosynthetische Vorstufe für Verbindungen wie CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) dient. Im Gegensatz zu THC ist CBG vollständig nicht-psychoaktiv, verursacht also keine berauschende Wirkung.
CBG kommt in den meisten Cannabissorten nur in sehr geringen Mengen (unter 1 %) vor, weshalb es lange Zeit weniger erforscht war als CBD oder THC. Durch gezielte Züchtung und neue Extraktionsmethoden gewinnt CBG jedoch zunehmend an Bedeutung – sowohl in der Wissenschaft als auch in der Nahrungsergänzungsmittelindustrie.
CBG interagiert mit dem Endocannabinoid-System (ECS) des menschlichen Körpers. Es bindet an die CB1- und CB2-Rezeptoren, die in Gehirn, Nervensystem und Immunsystem vorkommen, allerdings mit einer geringeren Affinität als THC. Darüber hinaus beeinflusst CBG weitere Rezeptoren und Enzymsysteme:
Die Forschung zu CBG befindet sich noch in einem frühen Stadium, jedoch deuten präklinische Studien – hauptsächlich an Zellkulturen und Tiermodellen – auf verschiedene therapeutische Potenziale hin:
CBG zeigt in Laborstudien entzündungshemmende Eigenschaften. Besonders im Bereich entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa wurden vielversprechende Ergebnisse in Tiermodellen erzielt.
Untersuchungen deuten darauf hin, dass CBG eine antibakterielle Wirkung besitzen könnte, insbesondere gegen resistente Bakterienstämme wie MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus).
In Tierversuchen zeigte CBG neuroprotektive Effekte, beispielsweise bei der Huntington-Krankheit, indem es Nervenzellen vor dem Absterben schützte. Diese Ergebnisse müssen jedoch noch in klinischen Studien am Menschen bestätigt werden.
CBG könnte den Augeninnendruck senken und wird daher als mögliche Unterstützung bei der Behandlung von Glaukom erforscht.
Tierstudien legen nahe, dass CBG appetitanregend wirken kann, ohne die psychoaktiven Effekte von THC hervorzurufen.
CBG ist derzeit vorwiegend als Nahrungsergänzungsmittel in Form von CBG-Öl, Kapseln, Tinkturen oder als isoliertes Pulver erhältlich. Es existieren bislang keine offiziell von Gesundheitsbehörden wie der EMA oder FDA zugelassenen Arzneimittel auf reiner CBG-Basis. Empfehlungen zur Dosierung variieren je nach Produkt und Hersteller, da klinische Studien am Menschen noch ausstehen. Interessierte sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
CBG gilt allgemein als gut verträglich. In den bislang vorliegenden Daten wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet. Mögliche leichte Effekte können umfassen:
Da CBG den Stoffwechsel von Medikamenten über das Cytochrom-P450-Enzymsystem beeinflussen kann, sind potenzielle Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln möglich. Eine ärztliche Beratung ist daher empfehlenswert, besonders bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten.
CBG ist in Deutschland und den meisten EU-Ländern legal, da es keine psychoaktiven Eigenschaften besitzt und nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Produkte müssen jedoch den gesetzlichen Anforderungen für Nahrungsergänzungsmittel oder Novel Foods entsprechen.
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für eine gesunde Mundflora & Zahnpflege
Formulierte Lutschtabletten mit AB-Dentalac, Milchsäurebakterien und Lactoferrin CLN®
Für Deinen universellen Schutz
Als eines der wertvollsten körpereigenen Proteine ist Lactoferrin ein natürlicher Bestandteil des Immunsystems
MAGENSCHONEND & GUT VERTRÄGLICH
Speziell formuliert für Deinen Eisenhaushalt mit pflanzlichem Curryblatt-Eisen, Lactoferrin CLN® und natürlichem Vitamin C