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Cholesterinsenker sind Medikamente, die erhöhte Blutfettwerte reduzieren und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.
Cholesterinsenker sind Medikamente, die erhöhte Blutfettwerte reduzieren und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.
Cholesterinsenker sind Medikamente, die eingesetzt werden, um erhöhte Cholesterinwerte im Blut zu senken. Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel – insbesondere ein hoher LDL-Cholesterin-Wert (sogenanntes schlechtes Cholesterin) – gilt als bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall. Cholesterinsenker werden häufig ergänzend zu einer gesunden Ernährung und einem aktiven Lebensstil verordnet.
Es gibt verschiedene Klassen von cholesterinsenkenden Medikamenten, die sich in ihrem Wirkmechanismus und ihrer Anwendung unterscheiden:
Der bekannteste und am häufigsten verwendete Wirkmechanismus ist der der Statine: Sie hemmen das Schlüsselenzym HMG-CoA-Reduktase in der Leber, das für die Biosynthese von Cholesterin notwendig ist. Dadurch wird weniger körpereigenes Cholesterin produziert, und die Leber nimmt vermehrt LDL-Cholesterin aus dem Blut auf. Dies führt zu einer deutlichen Senkung des LDL-Spiegels im Blut – in der Regel um 30 bis 50 Prozent.
Cholesterinsenker werden in folgenden Situationen verordnet:
Die Dosierung von Cholesterinsenkern richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil des Patienten, dem Ausgangswert des Cholesterins und dem angestrebten Zielwert. Statine werden in der Regel einmal täglich eingenommen, oft abends, da die körpereigene Cholesterinproduktion nachts am höchsten ist. Die Therapie ist meist langfristig angelegt und sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden.
Cholesterinsenker sind im Allgemeinen gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen umfassen:
Patienten sollten bei anhaltenden Muskelschmerzen oder anderen ungewöhnlichen Symptomen umgehend einen Arzt aufsuchen.
Einige Cholesterinsenker, insbesondere Statine, können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweisen. Bekannte Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit bestimmten Antibiotika, Antimykotika, Immunsuppressiva und Grapefruitsaft, der den Abbau von Statinen in der Leber hemmen kann. Eine vollständige Medikamentenliste sollte stets mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker besprochen werden.
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