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Die Darmzottenfunktion beschreibt die Aufgaben der fingerförmigen Schleimhautfortsätze im Dünndarm bei der Nährstoffaufnahme. Sie sind entscheidend für eine gesunde Verdauung.
Die Darmzottenfunktion beschreibt die Aufgaben der fingerförmigen Schleimhautfortsätze im Dünndarm bei der Nährstoffaufnahme. Sie sind entscheidend für eine gesunde Verdauung.
Die Darmzottenfunktion beschreibt die physiologischen Aufgaben der sogenannten Darmzotten (lateinisch: Villi intestinales), die sich im Dünndarm befinden. Diese winzigen, fingerförmigen Schleimhautfortsätze ragen in das Darmlumen hinein und vergrößern die innere Oberfläche des Dünndarms erheblich. Gemeinsam mit den Mikrovilli – feinen Fortsätzen auf den Oberflächen der Darmzellen – bilden sie den sogenannten Bürstensaum, der die resorbierbare Fläche des menschlichen Dünndarms auf bis zu 200 Quadratmeter vergrößert.
Jede Darmzotte besteht aus mehreren funktionellen Strukturen:
Die wichtigste Aufgabe der Darmzotten ist die Resorption von Nährstoffen aus dem verdauten Nahrungsbrei. Kohlenhydrate werden als Einfachzucker (z. B. Glukose, Fruktose), Proteine als Aminosäuren und Dipeptide sowie Fette als Fettsäuren und Monoglyzeride aufgenommen. Diese Nährstoffe gelangen anschließend über Blut- oder Lymphgefäße in den Körper.
Neben Nährstoffen resorbieren die Darmzotten täglich große Mengen an Wasser und Elektrolyten wie Natrium, Kalium und Chlorid. Diese Funktion ist für den Wasserhaushalt des Körpers von zentraler Bedeutung.
Die Darmschleimhaut mit ihren Zotten bildet eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger. Spezialisierte Immunzellen in der Zottenschleimhaut, wie dendritische Zellen und Makrophagen, erkennen und bekämpfen Pathogene. Zudem werden Immunglobuline (IgA) in das Darmlumen abgegeben, die Krankheitserreger neutralisieren.
Bestimmte Zellen der Darmschleimhaut – sogenannte enteroendokrine Zellen – produzieren Hormone wie Sekretin, Cholezystokinin (CCK) und GLP-1, die die Verdauung regulieren, die Bauchspeicheldrüse stimulieren und das Sättigungsgefühl beeinflussen.
Verschiedene Erkrankungen können die Darmzotten schädigen und deren Funktion einschränken:
Zur Beurteilung der Darmzottenfunktion und -struktur kommen folgende Verfahren zum Einsatz:
Eine gesunde Darmzottenfunktion lässt sich durch gezielte Maßnahmen unterstützen:
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